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Hoffnung in Burkina Faso

In kaum einem Land wächst die Anzahl der Geflüchteten schneller als in Burkina Faso. Momentan sind mehr als zwei Millionen Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht. Etwa 60 Prozent der Flüchtenden sind Kinder. Viele sind unterernährt und es fehlt ihnen an medizinischer Versorgung.

Die Hauptursache: Dschihadistische Gruppierungen überfallen brutal Dörfer und Schulen. Sie zünden Kirchen an, bringen Andersgläubige um, plündern Viehbestände und verbrennen Ernten, um der Bevölkerung zu schaden. Mehr als 2.000 Schulen im Land mussten geschlossen werden.

Die Terroristen nutzen die Armut, rekrutieren Jugendliche, bezahlen sie und bilden sie aus. Mittlerweile kontrollieren die Terrorgruppen geschätzt rund die Hälfte des Staatsgebiets.

Viele Binnenvertriebene suchen Schutz in der Stadt Piéla. Seit 2024 hat sich dort die Einwohnerzahl fast verdreifacht. Gemeinsam mit unserer lokalen Partnerorganisation Tin-Naabi unterstützen wir die Menschen vor Ort. 

Projekte in Burkina Faso

zwei junge Frauen, die stolz ihre geernteten Maiskolben zeigen

Die Hoffnung lebt

„Wir geben die Hoffnung niemals auf,“ sagt Pierre Mano, Krankenpfleger und Leiter von Tin-Naabi, unserer Partnerorganisation in der Stadt Piéla in…

Medizinische Versorgung und Nahrung für Geflüchtete in Burkina Faso

Dschihadistische Gruppen bedrohen das Leben der Menschen im westafrikanischen Staat Burkina Faso. In ihrer neuen Heimat versuchen geflüchtete Familien…

Ihr Kontakt bei Fragen

Valeria Tommasi

Valeria Mañon Tommasi
Gesundheitsreferentin