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Erfolg durch gegenseitiges Lernen: EPN und der Aufbau von Zentralapotheken

Das Ziel von Entwicklungszusammenarbeit: sich selbst abschaffen. Denn die klassische Hilfe aus dem Globalen Norden bringt immer ein gewisses Machtgefälle mit sich. Ein Lösungsweg ist der Süd-Süd-Austausch, den wir auf verschiedene Weise unterstützen. Dabei gibt z.B. eine unserer lokalen Partnerorganisationen ihre Kompetenzen an eine Organisation in einem anderen Land weiter. Wir stellen dir in dieser Reihe nach und nach ein paar Beispiele vor.
Eine Delegation aus Sierre Leone besucht ihre Kolleg:innen in Liberia. Gemeinsam stehen sie vor dem Medikamentenlager.
Eine Delegation aus Sierre Leone besucht das Team in Liberia. Gemeinsam stehen sie vor dem Medikamentenlager.

Seit vielen Jahren unterstützt Difäm Weltweit den Aufbau von Zentralapotheken in Guinea, Liberia und Sierra Leone. 

Denn die zentrale Beschaffung von Medikamenten soll:

  • qualitativ hochwertige Medikamente verfügbarer machen 
  • dafür sorgen, dass die Einkaufspreise sinken.

Mit unseren lokalen Partnerorganisationen setzen wir dabei auf Wissensaustausch zwischen verschiedenen Ländern.

Eine wichtige Rolle spielt hier das Ecumenical Pharmaceutical Network (EPN).

Zum Netzwerk gehören 149 Mitglieder:

  • 35 Christian Health Associations (christliche Gesundheitsverbände)
  • 19 Zentralapotheken

Austausch-Besuche

Die Gesundheitsverbände mit ihren Zentralapotheken tauschen sich aus.

So besuchte z.B. im Juni eine Delegation aus Sierre Leone die Christian Health Association in Liberia.

Dabei konnten sie aus den Erfahrungen im Nachbarland lernen und nahmen erfolgreiche Lösungsansätze mit. Während in Liberia die Zentralapotheke bereits seit einigen Jahren besteht, steht sie in Sierra Leone noch am Anfang. Gemeinsam überlegen sie jetzt, wie sie auch bei Schulungen und der Medikamentenbeschaffung kooperieren können.

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