Die Gesundheitskräfte versorgen Erkrankte. Sie verfolgen Kontaktpersonen und richten Isolationsbereiche ein. Sie versuchen, Infektionsketten zu unterbrechen – häufig ohne selbst ausreichend geschützt zu sein. Und riskieren dabei ihr eigenes Leben.
Denn momentan fehlt es an fast allem: Schutzanzüge, Schutzbrillen, die entsprechenden Handschuhe und Masken sowie dringend benötigte Hygienematerialien sind kaum verfügbar. Immer wieder treten Ebola-Infektionen beim medizinischen Personal auf.
Dazu kommt: Die Gesundheitseinrichtungen müssen nicht nur Ebola-Erkrankte versorgen, sondern auch das normale „Tagesgeschäft“ am Laufen halten.
Ohne ausreichende Schutzausrüstung setzen die Gesundheitskräfte täglich ihr eigenes Leben aufs Spiel. Wir brauchen dringend Unterstützung, um weitere Infektionen auch bei unseren Mitarbeitenden zu verhindern. Wir müssen Verdachtsfälle sicher untersuchen können, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Dr. Tsongo Kaki,
Difäm Weltweit-Partner in Bunia & kirchlicher Gesundheitskoordinator