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Difäm-Gemeindeangebote

Angebote für entwicklungspolitische Bildungsarbeit im kirchlichen Kontext

»Unser Christentum darf nicht bloß Weltanschauung sein, sondern es muss sich durch die Tat bewähren.« Ausgehend von diesem Zitat von Difäm-Gründer Paul Lechler ist die Verbesserung der Gesundheit von Menschen weltweit eine Herzensangelegenheit des Difäm. Wir berichten gerne zu unserer konkreten Arbeit und zur christlichen Gesundheitsarbeit weltweit. Dabei kommen auch die politischen, sozialen und/oder spirituellen Dimensionen der Themen zur Sprache, für die wir uns einsetzen.

Wir kommen gerne für Vorträge in die Gruppen und Kreise Ihrer Kirchengemeinde, gestalten Gottesdienste oder wirken dabei mit und übernehmen einen Konfirmandennachmittag oder eine Jugendstunde. Auch online-Veranstaltungen sind möglich. Laden Sie uns ein!

Unsere Themen für Ihre Veranstaltung

Christliche Gesundheitsarbeit weltweit

Das Difäm und die Bedeutung von ärztlicher Mission im 21. Jahrhundert

Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission wurde 1906 gegründet. Es blickt auf eine lange Geschichte zurück. Dabei hat sich die Form der Arbeit stetig verändert. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Zeit und gehen dabei unter anderem der Frage nach, was Mission bedeutet und wie sich dieses Verständnis in der aktuellen Arbeit des Difäm wiederspiegelt.

Dabei ist die Arbeit von Difäm weltweit heute in die Schwerpunkte Basisgesundheitsversorgung, pharmazeutische Entwicklungszusammenarbeit, klinische Versorgung und Gesundheitssystemstärkung eingeteilt. Aus jedem Bereich berichten wir und gehen dabei gemeinsam verschiedenen Fragen nach, die weltweit relevant sind. Gerne nehmen wir auch Ihre Fragen zum Thema auf.

ASSET: ein Ansatz zur Selbsthilfe – die Basisgesundheitsarbeit von Difäm Weltweit

ASSETS – sind nicht nur besondere Ressourcen. Dahinter steckt ein Programm. Wie können sich Menschen mit wenig Ressourcen aktiv an der Verbesserung ihrer eigenen Gesundheit beteiligen? Warum ist die Einbeziehung der Menschen an der Basis unerlässlich für den Aufbau einer gelingenden Gesundheitsversorgung? Wie kann das ganz praktisch in verschiedenen Ländern aussehen?

Damit Medizin wirkt – die pharmazeutische Arbeit von Difäm Weltweit

Die Versorgung mit Arzneimitteln hat sich zwar wesentlich verbessert, rund zwei Milliarden Menschen haben jedoch noch immer keinen Zugang zu unentbehrlichen Medikamenten. Wie kommen die Medikamente zum Patienten? Wo kann der Zugang vereinfacht und verbessert werden? Welche Rolle spielen Qualität und Qualitätssicherung in der Medikamentenversorgung? In welchen Netzwerken ist das Difäm hier weltweit aktiv?

Palliativmedizin – die patientenzentrierte Arbeit von Difäm Weltweit

Für den Aufbau unserer guten Palliativversorgung in Deutschland haben wir auch von internationalen Programmen aus der Zeit vor HIV und Aids gelernt. Jetzt kehrt die Palliativmedizin im Kontext von zunehmenden Krebserkrankungen und fortgeschrittenen chronischen Erkrankungen in unsere Partnerländer zurück. Wie sieht eine ganzheitliche Versorgung am Lebensende in Difäm-Partnerländern aus? Was wird benötigt, um diese Versorgung sicherzustellen? Welche Rolle spielt auch in Partnerländern ehrenamtliches Engagement für die Betreuung Schwerstkranker? Wie engagieren sich Kirchengemeinden? Welche Impulse können wir auch jetzt wieder aus afrikanischen Palliativprogrammen mitnehmen?

Digitalisierung – die gesundheitssystemische Arbeit von Difäm Weltweit

Die Coronapandemie hat der Digitalisierung weltweit einen massiven Schub gegeben. Was heißt das konkret in den Partnerländern des Difäm? Welche Voraussetzungen müssen für eine erfolgreiche Digitalisierung geschaffen werden? Wie können digitale Medien und neue Kommunikationswege in medizinischer Bildung eingesetzt werden? Welche Möglichkeiten schaffen Smartphones in der Finanzierung von Gesundheitsdienstleistungen? Wie wird der direkte Schritt von einer Strichliste zu einer QR-Code-basierten Cloudlösung bewältigt?

Gesundheit und Heilung

Gesundheit gehört zum Wichtigsten im Leben. Aber was ist Gesundheit wirklich und was trägt zu Gesundheit bei? Warum sind Gesundheit und Heilung ein Auftrag von Kirche und was kann eine Gemeinde und jeder Einzelne dazu beitragen?

Gleichzeitig ist das Recht auf Gesundheit in der Menschenrechtscharta verankert. Eine hohe Wertschätzung und ein hoher Anspruch. Trotz vieler Fortschritte zeigt sich, dass sowohl Gesundheit als auch Gerechtigkeit weiterhin sehr ungleich auf der Welt verteilt sind. Was sind die Ursachen dafür und wie können wir hier – als Einzelne, als Gemeinschaft und als Kirchen – zu mehr Gerechtigkeit beitragen?

Frauengesundheit und Frauenrechte

Das Difäm arbeitet in vielen Ländern, in denen Frauen in ihren Rechten eingeschränkt sind oder direkte Gewalt erleiden. Auch eine gute Versorgung rund um Schwangerschaft und Geburt ist oftmals nicht gesichert. Welche Rollen spielen Frauen in anderen Gesellschaften? Mit welchen Herausforderungen sind Frauen weltweit konfrontiert? Wie können ihre Stimmen hörbar gemacht werden? Wie kann ihre Position gestärkt werden? Wie kann ihre medizinische Versorgung verbessert werden? Was muss sich politisch verändern – weltweit und bei uns?

Handy-Aktion

Smartphone & Co. gehören heute zu unserem Alltag. Doch die Rohstoffe, die in ihnen stecken, kommen oft aus Konflikt- und Krisenregionen wie dem Ostkongo. Auch der Abbau und die Entsorgung der Rohstoffe gehen oft auf Kosten von Mensch und Umwelt. Die Handy-Aktion informiert über die sozialen, ökologischen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen des weltweiten Smartphone-Booms. Zusätzlich werden alte Mobiltelefone gesammelt und einem geordneten Recycling zugeführt. Der Erlös fließt unter anderem in unsere Gesundheitsarbeit im Ostkongo.

Sie können auch selbst mitmachen und aktiv werden: Bestellen Sie jetzt eine Handy-Box und sammeln Sie alte Handys bei Ihrer Arbeit, in der Schule oder der Gemeinde. Oder veranstalten Sie einen Infoabend mit Film oder Diskussion und laden Sie uns dazu ein. Mehr Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Handy-Aktion Baden-Württemberg.

Kongo-Kampagne

Die Situation im Ostkongo ist seit Jahren instabil. Kongolesische Frauen leiden unter sexualisierter Gewalt, die als Kriegswaffe eingesetzt wird. Wie komplex ist die Lage im Ostkongo? Wie ist die Situation der Frauen vor Ort? Was hat der Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege damit zu tun? Welche Rolle spielt auch die internationale Politik? Warum sind hier Veränderungen notwendig?

Sie können sich auch konkret bei der Kongo-Kampagne engagieren beispielsweise mit der weltweiten Aktion „Donnerstags in Schwarz“. Mit schwarzer Kleidung am Donnerstag und dem speziellen Aktionsbutton wird auf die anhaltende Gewalt gegen Frauen und Mädchen und die Kriegsverbrechen hingewiesen. Wenn Sie mehr wissen möchten, schauen Sie auf der Webseite der Kongo-Kampagne vorbei.

Difäm-Partnergemeinden

Verlässliche Verbundenheit und langfristige Unterstützung

Mit einer Partnerschaft bringen Kirchengemeinden die verlässliche Verbundenheit zum Ausdruck und unterstützen die vielfältigen Aufgaben, den Auftrag, die Vision des Difäm von Heil und Heilung für die ganze Welt.

Beispiel Partnergemeinde Pfrondorf

Seit 20 Jahren arbeitet Difäm Weltweit mit der Evangelischen Kirchengemeinde Pfrondorf zusammen. Difäm-Referentinnen haben in der Kirchengemeinde thematische Gottesdienste gestaltet, Vorträge über die weltweite Gesundheitsarbeit gehalten und waren im Konfirmandenunterricht und in Gemeindegruppen zu Gast. Die Gemeindemitglieder äußerten den Wunsch, diese Arbeit kontinuierlich und verbindlich zu unterstützen und so wuchs die Idee einer Gemeindepartnerschaft mit Difäm Weltweit. Der Kirchengemeinderat beschloss 2021, die Idee in die Tat umzusetzen. "Als Ortsgemeinde tut es uns gut, dass uns das lokale und internationale Wirken des Difäm die weltweite Dimension des Christseins neu bewusst macht. Die Arbeit von Difäm Weltweit hilft, macht Mut, und gibt vielen Menschen Hoffnung. Wir freuen uns, durch unsere Partnerschaft viel von dieser Arbeit in unserer Gemeinde zu erfahren und sie zu unterstützen", so Pfarrer Michael Knöller.

Werden auch Sie Difäm-Partnergemeinde

Mit der Partnerschaft bietet Difäm Weltweit Kirchengemeinden einen vertieften Einblick in die Gesundheitsarbeit an. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir Fragen der christlichen Gesundheitsarbeit in unseren Projektländern und vor Ort in den Blick nehmen. Neben Vorträgen und gemeinsamen Themenarbeiten gestalten wir gerne Seiten Ihres Gemeindebriefes oder formulieren Fürbitten zu weltweiten Themen. Wir laden Sie herzlich ein zu einem Besuch im Difäm, und es besteht zudem die Möglichkeit, sich bei verschiedenen Gelegenheiten wie dem Eine-Welt-Tag als Partnergemeinde zu präsentieren.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?  Dann melden Sie sich gerne bei uns!

Folgende Gemeinden haben bereits eine Gemeindepartnerschaft mit Difäm Weltweit:

Evangelische Kirchengemeinde Pfrondorf

Evangelische Kirchengemeinde Dettenhausen

Evangelische Kirchengemeinde Mähringen-Immenhausen

Evangelische Eberhardsgemeinde Tübingen

Angebote für Konfirmandengruppen

Unterricht für Konfirmandengruppen und Schulklassen

Was passiert, wenn Du krank wirst? Hier bei uns sind Ärzte und Apotheken schnell erreichbar. Weltweit jedoch ist die Gesundheitsversorgung ungerecht verteilt. In unseren Projektländern werden viele Kinder und Jugendliche krank, weil sie in armen Verhältnissen leben. Gemeinsam mit Konfirmandengruppen und Schulklassen zeigen wir Wege auf, wie Difäm Weltweit kranken Menschen helfen kann. Und was die Jugendlichen selbst dazu beitragen können.

Digitaler Konfirmandenunterricht

Unseren Konfi-Unterricht bieten wir auch digital über Zoom oder Teams an. Themen sind beispielsweise die Handy-Aktion zum Thema Handy und die Folgen des Rohstoffabbaus für die Menschen im Ostkongo oder unsere weltweite Gesundheitsarbeit. Mit Filmen, Präsentationen und der Diskussion über eigene Handlungsmöglichkeiten wird ein interessanter (Lern-)weg beschritten.

Konfi-Lauf für Kinder und Jugendliche in Afrika

Wir laden Konfirmandinnen und Konfirmanden dazu ein, beim jährlichen Benefizlauf mitzulaufen. Der Lauf wird von Difäm Weltweit, dem Kirchenkreis Tübingen und dem Evangelischen Jugendwerk Tübingen veranstaltet. Die Läuferinnen und Läufer unterstützen damit Kinder und Jugendliche mit Behinderungen im Ostkongo.

Gerne setzen wir uns vorab gemeinsam mit den Konfis zur Situation im Ostkongo auseinander. Die Handy-Aktion und die Auswirkungen des Rohstoffabbaus im Kongo sind dabei wichtige Themen. Zur Vorbereitung auf den Lauf können Pfarrerinnen und Pfarrer die Gemeindereferentinnen von Difäm Weltweit in den Konfirmandenunterricht einladen.

Materialien für die Gemeindearbeit

Arbeitshefte und Projektbroschüren zum Download

Kontakt

Steffi Brodbeck
Gemeinde- und Jugendarbeit

Merrit & Peter Renz Haus
Im Rotbad 46

72076 Tübingen