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Frau in Afrika schöpft neue Hoffnung ©Foto: Jules Bosco Salohi USAID

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doppelt helfen zum Giving Tuesday!


Schenken Sie Frauen mit der Fistel-Operation Hoffnung. Die Lechler Stiftung verdoppelt im November Ihre Spende!


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Fistel-Operationen

Kampf gegen verborgene Wunden

„Die Sonne darf über der Gebärenden nicht zwei Mal untergehen“, sagt eine alte Weisheit. Dauern bei uns die Wehen zu lange, besteht die Indikation zu einem Kaiserschnitt. Doch bei vielen Frauen und Mädchen in afrikanischen Ländern steht dieser Weg nicht oder zu spät zur Verfügung. Viele Schwangere entbinden zuhause ohne die Begleitung einer ausgebildeten Hebamme – oft weil sie sich keine Geburt in der Klinik leisten können. Wenn sie dann doch ins Krankenhaus gebracht werden, ist es meist schon zu spät: Viele Frauen tragen nach langwierigen und schwierigen Geburten ohne fachgerechte Unterstützung schwerste Verletzungen davon. Presst der kindliche Kopf zu lange auf das Beckengewebe, entstehen bleibende Öffnungen zwischen Blase und Vagina, und manchmal auch zum Rektum - sogenannte Vaginalfisteln.

Nicht nur Geburtskomplikationen, auch Vergewaltigungen können zu derartigen schweren inneren Verletzungen führen. Vor allem in Krisengebieten werden Frauen und Mädchen systematisch vergewaltigt.

Ich möchte spenden und doppelt helfen

Langer Leidensweg von Frauen mit Fisteln

Die betroffenen Frauen verlieren ihren Urin oder ihren Stuhl. Die Inkontinenz führt zu unangenehmen Gerüchen. Je nach Verletzung entstehen noch weitere Schädigungen und Infektionen. Sie werden von ihrer Familie verstoßen und leben ein Leben in Armut und Einsamkeit. Viele der Frauen sind stark mangelernährt. Die physischen Folgen sind oft nur der Anfang des Leidens. Die psychischen Auswirkungen können ein Leben lang anhalten. Etwa 2 Millionen Frauen leiden weltweit an Fisteln, die meisten von ihnen in Afrika. Jährlich kommen weltweit laut WHO 50.000 bis 100.000 neue Fälle hinzu.

Die Fistel-Operation zur Schließung einer Fistel ist schwierig und der Eingriff kann mehrere Stunden dauern. Um das chirurgische Fachwissen für die Behandlung von Fisteln zu erlangen, braucht man eine besondere Ausbildung. Doch die klinische Versorgung ist nur der erste Schritt. Nach der OP benötigen die Patientinnen meist eine Physiotherapie und oft ist eine psychosoziale Betreuung nötig für die gesellschaftliche Reintegration und den Start in ein neues selbstbestimmtes Leben.

Chance auf ein normales Leben

Seit über zehn Jahren engagieren wir uns im Osten der Demokratischen Republik Kongo im Kampf gegen Fisteln. In Liberia ist ein weiteres Projekt gestartet.

Das Difäm fördert in einem ganzheitlichen Ansatz die

  • Operation von Scheidenfisteln und Nachversorgung der Frauen
  • psychosoziale Betreuung der Betroffenen
  • Fortbildung von Fachärzten in Fisteloperationen
  • Ausbildung von Hebammen für eine gute Geburtshilfe
  • Sensibilisierung und Aufklärung gegen Stigmatisierung.

Zudem unterstützen wir die medizinische und frauenrechtliche Arbeit von Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege. Die verbesserte Gesundheitsversorgung führt dazu, dass in manchen Ländern die Kinder- und Müttersterblichkeit sinkt und die Zahl der Geburtsfisteln zurückgeht. Die medizinischen Eingriffe helfen den einzelnen Frauen. Doch es hilft nicht gegen die Gewalt gegen Frauen in manchen Regionen. Die gilt es ebenso zu bekämpfen. Deshalb engagieren wir uns auf politischer Ebene und fordern gemeinsam ein Ende der Gewalt.

Ihre Spende hilft

Für jede der geheilten Frauen geht ein oft jahrelanger Leidensweg zu Ende. Die Fistel-Operation ermöglicht ihnen den Weg zurück in die Gemeinschaft und zurück ins Leben. Dafür setzen wir uns ein. Helfen Sie mit! Spenden Sie und teilen Sie Ihr Engagement mit anderen – über WhatsApp, auf Facebook oder Instagram.

Die Lechler Stiftung verdoppelt eingehende Spenden für unsere Arbeit gegen Fisteln.

Bürgermeisterin Dr. Daniela Harsch unterstützt die Fistel-Kampagne des Difäm
Bürgermeisterin Dr. Daniela Harsch in Tübingen
©Gudrun de Maddalena

Frauen, die an Fisteln erkranken, durchleben körperlich wie seelisch eine Tortur. Eine einzige Operation macht dann den Unterschied zwischen qualvollem Existieren und einem neuen Leben. Deshalb unterstütze ich Difäm Weltweit bei dem beharrlichen Kampf gegen Fisteln. Ich danke der Lechler Stiftung, dass sie alle im November online eingehenden Spenden für diese Aktion verdoppelt.

Bürgermeisterin und Schirmherrin der Aktion
Dr. Daniela Harsch in Tübingen

Übrigens am 28. November ist der GivingTuesday

Freude schenken, teilen und helfen am Tag des Gebens

Nach Black Friday und Cyber Monday gibt es den Giving Tuesday! Helfen, teilen, spenden ist die Antwort auf die konsumreichen Tage. Trotzen Sie dem Konsumwahn und helfen Sie dabei, die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. Geben und schenken Sie Frauen und Mädchen mit Fisteln eine Chance auf ein neues Leben! Nutzen Sie das Spendenformular und spenden Sie heute!

Teilen Sie Ihr Engagement

Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie unseren Link zur Spendenaktion (www.difaem.de/fisteln) mit Ihrer Familie, Freunden oder Kollegen teilen –
per E-Mail, Textnachricht oder in den Sozialen Medien. Und machen Sie viele Menschen auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam. Vielen lieben Dank!

Ihre Spende für Frauen mit Fisteln

Hinweis zu zweckgebundenen Spenden

Die Lechler Stiftung verdoppelt alle eingegangenen Spenden bis zu einem Gesamtbetrag von 10.000 Euro.
Im Ausnahmefall kann es nach zweckgebundenen Spendenaufrufen dazu kommen, dass für den konkreten Spendenzweck zu viel Geld gespendet wurde. Das Geld wird dann für vergleichbare Gesundheitsprojekte in den Projektländern von Difäm Weltweit eingesetzt.

Starten Sie Ihre eigene Spendenaktion

Sammeln Sie gemeinsam Spenden für Frauen in Not

Starten Sie noch heute eine eigene Online-Spendenaktion für den Kampf gegen Fisten oder sammeln Sie Anlass bezogene Spenden mit einem Spendenkörbchen vielleicht zum ersten Advent - und schenken Sie den Frauen im Kongo und Liberia ein Stück Hoffnung.

Sie können uns auch mit der Reichweite in Ihren Sozialen Medien unterstützen. Teilen Sie unsere Beiträge auf Facebook oder Instagram und machen Sie auf die Notlage der betroffenen Frauen mit Fisteln aufmerksam.