Wenn es keine Medikamente gibt

Medizinische Versorgung ist vor allem in entlegenen Regionen Afrikas schlecht. Oft sind die Regale der Krankenhausapotheken leer und es gibt weder gute Medikamente noch Verbandsmaterial oder Einwegspritzen. Keine guten Voraussetzungen für die Versorgung der Menschen, die dorthin kommen, weil sie medizinische Hilfe brauchen.

Schlechte Medikamentenversorgung ist lebensgefährlich

Nicht nur bei Unfällen, auch bei alltäglichen Erkrankungen wie zum Beispiel Durchfall oder Malaria ist es wichtig, dass in allen Gesundheitseinrichtungen gute Medikamente jederzeit verfügbar sind. Wenn Kinder an Durchfall leiden, ist die Gefahr einer Dehydrierung groß. Das kann vor allem bei kleinen Kindern schnell lebensbedrohliche Folgen haben. Eine rasche Versorgung mit Elektrolyten und Zink sowie je nach Ursache des Durchfalls auch Antibiotika ist unerlässlich.

"Die Liste der unentbehrlichen Arzneimittel, die regelmäßig von der WHO aktualisiert wird, umfasst mittlerweile 400 verschiedene Medikamente. In ländlichen Regionen Afrikas ist es ein Glück, wenn zwischen 20 und 30 Medikamente verlässlich da sind. Diese Situation müssen wir dringend verbessern, Durchfall darf kein Todesurteil sein", sagt Christine Häfele-Abah, Leiterin der Difäm-Fachstelle für Pharmazeutische Entwicklungszusammenarbeit.

Das Difäm ist an der Seite seiner Partner

Leere Apotheken stehen sinnbildlich für die Defizite in den Gesundheitssystemen vieler afrikanischer Länder. Das Difäm unterstützt seine Partner beim Aufbau nachhaltiger und stabiler Gesundheitssysteme. Dazu gehören Zentralapotheken, die die Versorgung von Krankenhäusern mit guten Medikamenten sicherstellen können. Vor allem kleinere Gesundheitsposten in Ländern wie zum Beispiel Liberia oder dem Tschad können sich aber den Kauf einer Grundausstattung nicht leisten.

Neben dem Bau von zentralen Medikamentenlagern, die den Nachschub sichern, ist für einzelne Gesundheitseinrichtungen eine Grundausstattung mit den wichtigsten Medikamenten (Schmerzmittel, Antibiotika, Malariamedikamente, Verbandsmaterial, Einwegspritzen und vieles mehr) notwendig. Diese bildet die Basis für nachhaltiges Wirtschaften in der Zukunft. Medikamente werden zu möglichst günstigen Preisen an Patientinnen  und Patienten abgegeben, mit den Einnahmen werden neue Medikamente bestellt. Allein im Tschad warten derzeit 15 Einrichtungen auf eine solche Grundausstattung im Wert von je 1.000 Euro.

Ihre Spende hilft dort, wo sie gebraucht wird!

Sie können die Anschaffung von solchen Medikamenten unterstützen. Bitte Spenden Sie für Antibiotika, Zinktabletten, Einwegspritzen oder Verbandsmaterialien. Schon ein kleiner Betrag macht einen großen Unterschied!

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