Neue Heimat in Burkina Faso

Die Terrorgruppe Boko Haram bedroht das Leben der Menschen im westafrikanischen Staat Burkina Faso. Hunderttausende Menschen sind bereits vor den Überfallen der islamistischen Kämpfer geflohen. In den Notunterkünften in Piéla versuchen die Geflüchteten, sich eine neue Existenz aufzubauen, um selbstständig und ohne Hilfe leben zu können. Das Difäm Weltweit unterstützt sie über eine lokale Partnerorganisation unter anderem mit Saatgut, Schafen und Zäunen.

Das Elend der Flüchtlinge

Von den insgesamt 20 Millionen Einwohnern des Landes ist fast eine Million auf der Flucht, unter ihnen sind sehr viele Kinder. Immer wieder fliehen die Menschen vor den Überfällen und kehren nach einer Weile in ihre Dörfer zurück, wo sie ihre Häuser und Felder dann geplündert oder zerstört vorfinden und sich vor dem nächsten Angriff fürchten müssen. Zudem ist in den unsicheren Gebieten kaum mehr die medizinische Grundversorgung gewährleistet, nachdem dort viele Gesundheitseinrichtungen geschlossen wurden.

Im Umfeld des christlichen Krankenhauses in Piéla im Osten des Landes entstanden zahlreiche Notunterkünfte. Dort sind die Menschen, die meist nur noch das haben, was sie am Leibe tragen, vor den Angriffen sicher. Die Solidarität in der Bevölkerung ist groß: Lokale Kirchengemeinden unterstützen die traumatisierten Menschen; Mitarbeitende der Klinik spenden den Zehnten ihres Verdienstes, um den Geflüchteten zu helfen. Das Krankenhaus sowie die katholische und die protestantische Kirche haben den Verein Tin Naabi („Wir gehören zusammen“) gegründet, um die Versorgung mit Lebensmitteln sicher zu stellen.

Seit einem Jahr unterstützt Difäm Weltweit die Menschen in den Flüchtlingsunterkünften. Über Tin Naabi wurden Moskitonetze, Schlafmatten und Decken zur Verfügung gestellt und Lebensmittelhilfen organisiert. Darüber hinaus werden die Geflüchteten aufgeklärt, wie sie sich vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen können und erhalten Schutzmasken.

SELBSTVERSORGUNG DURCH ACKERBAU UND VIEHZUCHT

Weil ein Ende der Angriffe nicht absehbar ist, bleiben viele Familien dauerhaft im relativ sicheren Piéla und bauen sich dort eine neue Existenz auf, um selbstständig und ohne Hilfe leben zu können. Gemeinsam mit den Bewohnern von Piéla, Tin Naabi und Ihrer Hilfe möchten wir sie dabei unterstützen.

So wie sie es vom Leben in den Dörfern gewohnt sind, wollen die Geflüchteten in der neuen Heimat von selbst angebautem Gemüse leben. Difäm Weltweit fördert diese Initiative, die für gesunde Ernährung sorgt und den Familien hilft, wirtschaftlich eigenständig zu werden. Während das Land von den Gemeinden zur Verfügung gestellt wird, beteiligt sich Difäm Weltweit finanziell an der Errichtung von Zäunen, damit das angebaute Gemüse vor Tieren sicher ist, sowie am Bau einfacher Bewässerungssysteme.

Ihre Spende ermöglicht 40 Familien, sich in Zukunft selbst zu versorgen und durch den zusätzlichen Verkauf von selbst erzeugten Produkten auf dem Markt ein Einkommen zu erzielen. Jede Familie erhält außerdem zwei Schafe, um mit der Tierhaltung neben Milch und Fleisch für den Eigenbedarf zusätzliches Geld verdienen zu können. Mit diesem Einkommen können stabilere Häuser gebaut und den Kindern der Schulbesuch ermöglicht werden.

Das bewirkt Ihre Spende:

Saatgut: 20 Euro

Ein Schaf: 40 Euro

Vorbereitung eines Gartens für eine Familie (umzäunen, roden, pflügen): 225 Euro

Danke, dass Sie echte Hilfe zur Selbsthilfe möglich machen!

 

Sollten wir mehr Spenden für Saatgut oder Schafe erhalten, als sinnvoll im Projekt eingesetzt werden können, erlauben wir uns, das Geld für die Anlage der Gärten oder andere wichtige Nothilfe-Maßnahmen in Afrika zu verwenden.

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