Kurze Wege zur Gesundheitsversorgung

Gesundheit ist ein Menschenrecht! Spenden Sie für eine bessere Basisgesundheitsversorgung in abgelegenen Dörfern in Malawi. Damit Kinder nicht an Malaria sterben müssen.

Die fünfjährige Amna lebt mit ihrer Mutter Esther und ihren Geschwistern in einem Dorf in Malawi. Die Familie lebt von den Erträgen eines kleinen Feldes. Bargeld hat Esther nur, wenn die Ernte so gut ist, dass sie auf dem Markt etwas verkaufen kann. Als Amna Fieber bekommt, hofft Esther, dass es – wie so oft – wieder vorbei geht. Als das Mädchen aber nach drei Tagen Krampfanfälle bekommt und das Bewusstsein verliert, weiß sie, dass sie mit ihm so schnell wie möglich ins Nkhoma-Krankenhaus muss. Sie bittet ihren Schwager um etwas Geld, nimmt das bewusstlose Kind auf den Rücken und eilt los. Busse gibt es nicht und bis zum nächsten Krankenhaus in Nkhoma sind es acht Kilometer. Esther muss sich entscheiden, ob sie sich von einem Motorradtaxi nach Nkhoma fahren lässt oder dort die Behandlung für Amna bezahlt. Für beides reicht ihr Geld nicht. Zufällig ist an diesem Tag Paul Mekani, Krankenpfleger am Nkhoma-Krankenhaus, mit dem Auto in der Gegend. Er sieht sofort, dass das Mädchen schwer krank ist und nimmt die beiden mit­­­­­. Im Krankenhaus wird bei Amna eine schwere Malaria festgestellt und sofort behandelt – gerade noch rechtzeitig.

Wäre im Dorf eine Dorfgesundheitshelferin oder ein -helfer vor Ort, hätte das Kind schon viel früher behandelt werden können. Den langen Fußmarsch zum Krankenhaus zögerte Esther jedoch hinaus, weil die Arbeit auf dem Feld getan werden musste. So wäre Amna fast gestorben an einer Krankheit, die meist gut behandelt werden kann.

Was wir tun

Das Difäm unterstützt seine Partner in Malawi dabei, die Gesundheitsversorgung zu den Menschen zu bringen. Denn eine Basisgesundheitsversorgung in den Dörfern ist wichtig, ganz besonders für Kinder unter fünf Jahren. In Dorfkliniken werden sie geimpft, regelmäßig gewogen und gemessen und bekommen wichtige Medikamente, beispielsweise eine Malariabehandlung. Schwangerenvorsorge findet dort ebenso statt wie Aufklärung zu Hygiene und zum Schutz vor Malaria.

Mit großem Engagement und viel Eigenleistung der lokalen Bevölkerung konnten in zwei Distrikten Malawis 14 Dorfkliniken gebaut werden. Das Difäm finanziert die lokal nicht verfügbaren Materialien, die Dorfbewohner brennen Backsteine, bringen Sand und Steine sowie die Arbeitsleistung ein. Die Dorfgesundheitshelfer, die mit ihrer Familie in der Dorfklinik wohnen und dort immer erreichbar sind, sind staatlich ausgebildet und finanziert. So ist sichergestellt, dass nahezu rund um die Uhr medizinische Hilfe vor Ort ist.

Auch die mobilen Sprechstunden ausgebildeter Fachkräfte der Krankenhäuser in den Dörfern sind ein wichtiger Bestandteil der Basisgesundheitsversorgung. Chronisch Kranke werden hier versorgt, Epilepsiekranke bekommen ihre Medikamente. Sie müssten sonst alle paar Wochen viele Stunden zu Fuß zum Krankenhaus und wieder zurückgehen, um ihre Medikamente abzuholen. Wenn jemand unterwegs einen Anfall bekommt, kann das sehr gefährlich werden.

Ihre Spende hilft, Gesundheitsversorgung in die Dörfer zu bringen!

Downloads / Links

Spenden Sie für das Projekt "Kurze Wege zur Gesundheitsversorgung:"

Jetzt online spenden

Mit einer Spende von

10 €

ermöglichen Sie in Malawi einen Krankentransport aus einem Dorf ins Krankenhaus.

 € 

Zwei Wege - eine Welt

Neuer Difäm-Film
Neuer Difäm-Film