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Malawi

Gesundheitsversorgung in Ostafrika

In Malawi in Ostafrika leben die meisten Einwohnerinnen und Einwohner von Landwirtschaft und leiden unter den extremen Folgen des Klimawandels. Fast die Hälfte der Bevölkerung hat kein sauberes Trinkwasser und es mangelt an sanitären Einrichtungen. Durchfallerkrankungen, HIV und Aids sowie Malaria, aber auch chronische Krankheiten und psychische Erkrankungen nehmen zu. Difäm Weltweit und seine Partnerorganisationen nehmen die Gemeinden in Malawi aktiv mit in die Verbesserung ihrer Gesundsheitssituation.

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Gemeinsam neue Wege gehen

In Malawi im südöstlichen Afrika betreiben die meisten der rund 16 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner kleinbäuerliche Landwirtschaft und leben hauptsächlich von dem, was sie selbst anpflanzen. Viele haben weniger als einen Euro pro Tag zur Verfügung. Doch in den vergangenen Jahren vernichteten extreme Dürren und Überschwemmungen ganze Ernten. Viele Familien hungern. Steigende Preise für Grundnahrungsmittel belasten ebenfalls die ärmere Bevölkerung.

Vor allem in den ländlichen Regionen des Landes praktizieren nur wenige Ärztinnen und Ärzte und es fehlt an Medikamenten, medizinischen Geräten und Strom. Fast die Hälfte der Bevölkerung bekommt kein sauberes Trinkwasser und es mangelt an sanitären Einrichtungen – mit fatalen Folgen: Viele Menschen, vor allem Kleinkinder, leiden an Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser bedingt sind. HIV und Aids sowie Malaria spielen noch immer eine große Rolle und auch chronische Krankheiten und psychische Erkrankungen nehmen zu.

Gemeinsam neue Wege gehen

Gemeinsam mit dem Nkhoma Mission Hospital der Presbyterianischen Kirche gehen wir in Malawi neue Wege, um die Gesundheit in den Dörfern nachhaltig zu verbessern: Im ASSET-Projekt setzen wir bei den Stärken und Ressourcen (engl. assets) der Menschen an. Dabei werden Frauen, Männer und Jugendliche in den Gemeinden aktiv in die Verbesserung ihrer Gesundheitssituation einbezogen. Und sie bestimmen selbst, welches ihre schwersten Gesundheitsprobleme sind, welche sie zuerst angehen wollen, und was sie selbst dazu zur Verfügung haben. Die Verbesserung der hygienischen Bedingungen, die Verbesserung de Ernährungssituation sowie die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen waren die drängendsten Themen.

Für die Menschen vor Ort ist der Ansatz neu. „Bisher waren wir gewohnt, dass Organisationen von außen kommen, um etwas bei uns zu verbessern", sagt eine Dorfbewohnerin. "Jetzt sehen wir, dass wir selbst viel dazu beitragen können, damit sich unsere Situation langfristig ändert." So verbessern sich allmählich die Lebensbedingungen der Menschen, ohne neue Abhängigkeiten von außen zu schaffen.

Hilfe im Flüchtlingslager

Im Dzaleka-Flüchtlingscamp arbeitet Difäm Weltweit mit der Herrnhuter Missionshilfe (Moravian Health and Development Services) zusammen, um die Gesundheitssituation für die Geflüchteten zu verbessern.