Eine Gebärstation für Bowé

Wenn in Deutschland eine Frau ein Kind bekommt, kann sie sich meist nach der Geburt ausruhen. In dem katholischen Krankenhaus „Notre Dame de la Vie“ in der Stadt Bowé in Waldguinea, ist das nicht der Fall. Das Krankenhaus ist sehr klein, weshalb sich schwangere, frisch entbundene und kranke Patientinnen einen Raum teilen. Dort herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Neben dem Krankenhaus baut das Difäm mit einem lokalen Partner nun eine separate Gebärstation.

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Gesundheit von Neugeborenen

Die Neugeborenen- und Säuglingssterblichkeit in der südöstlichen Region Nzérékoré an der Grenze zu Liberia ist sehr hoch. Das Notfallmanagement bei und nach Geburten wird durch Fortbildungen des Gesundheitspersonals verbessert.

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Renovierung des Krankenhauses in Lainé

Die Gesundheitseinrichtungen der Stadt Lainé und der umliegenden Dörfer in Guinea sind nicht ausreichend ausgestattet, um die Bevölkerung zu versorgen. Es fehlt an Räumen und medizinischen Geräten für wichtige Operationen. Doch das nächste Krankenhaus ist zu weit entfernt. Zusammen mit seinem lokalen Partner renoviert das Difäm nun ein ehemaliges Krankenhaus in Lainé.

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Medizinische Versorgung in Guinea

Bessere Gesundheitsversorgung für Guinea

Guinea liegt am Atlantischen Ozean im Westen Afrikas. 90 Prozent der Menschen sind muslimischen Glaubens, zehn Prozent der Guineer sind Christen. Obwohl das Land reich an Bodenschätzen, wie Diamanten, Eisen, Uran und Gold ist, gehört es zu den ärmsten der Welt. Zehntausende Menschen haben noch immer keinen Zugang zur Grundversorgung mit sauberem Trinkwasser, sanitären Einrichtungen und einer medizinischen Versorgung.

Viele Entwicklungsfortschritte in den jüngsten Jahren fielen der Ebola-Epidemie, die im Jahr 2014 ausbrach, zum Opfer. Das soziale und wirtschaftliche Leben wurde durch die Krise schwer beeinträchtigt. Das ohnehin schon schwache Gesundheitssystem versagte in der Zeit komplett: Es fand keine Infektionskontrolle statt, an Ebola erkrankte Menschen wurden nicht von anderen Patienten getrennt und die hygienische Situation war katastrophal. Die Epidemie kostete zahlreichen Menschen das Leben, darunter viele Mitarbeitende aus dem Gesundheitsbereich. Während und nach der Epidemie starben viele Menschen an behandelbaren Krankheiten, wie Malaria oder Durchfall, weil sie keine medizinische Versorgung mehr bekommen konnten – oder sich aufgrund der Ansteckungsgefahr nicht mehr ins Krankenhaus trauten. Noch heute ist das Vertrauen der Bevölkerung in das Gesundheitssystem noch nicht wieder ganz hergestellt.

Um das zu ändern, unterstützt das Difäm lokale Partner dabei, eine funktionierende und effektive Gesundheitsversorgung aufzubauen und das Vertrauen der Menschen in die Gesundheitseinrichtungen wiederherzustellen. Die Gesundheit von Frauen und Kindern ist dabei ein Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit.

Difäm Projekte in Guinea

Ebola-Nothilfe in Guinea

Während die Welt weiter versucht, das Corona-Virus einzudämmen, ist im westafrikanischen Guinea und im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu Jahresbeginn erneut das Ebola-Virus ausgebrochen. Ein sehr ansteckendes Virus, das in zwei Dritteln der...

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Gesundheit für Mütter und Kinder in Guinea

Die Waldregion Guineas gehört zu den vergessenen Gegenden Afrikas. In der Stadt Diéké unterstützt Difäm Weltweit seit mehreren Jahren die Arbeit der Klinik der methodistischen Kirche finanziell und mit Beratung. Dabei liegt uns die Gesundheit von...

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Renovierung des Krankenhauses in Lainé

Wenn es bei Geburten in der Stadt Lainé und der umliegenden Dörfer im Süden von Guinea zu Komplikationen kommt, haben die Frauen ein Problem: das nächste Krankenhaus, das chirurgische Eingriffe durchführen kann, liegt mehrere Stunden entfernt. In der...

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Eine Gebärstation für Bowé

Zu kleine Räumlichkeiten

Das Krankenhaus „Notre Dame de la Vie“ übernimmt alle chirurgischen Eingriffe wie Kaiserschnitte und Blinddarmoperationen in der abgelegenen Region Waldguinea. Dabei ist das kleine Krankenhaus für eine Bevölkerung von...

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Gesundheit von Neugeborenen

Fortbildungen für Notfälle

In der Region Nzérékoré sterben viele Säuglinge und Neugeborene bei oder nach der Geburt, da das notwendige Wissen und die Ausrüstung für medizinische Notfälle und Reanimation nicht ausreichend vorhanden sind. Daher werden...

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Kontakt

Ute Papkalla
Ute Papkalla Referentin für Gesund-heitssystemstärkung Merrit & Peter Renz Haus Im Rotbad 46, 72076 Tübingen Tel. 07071 206-821 papkalla@difaem.de

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