Weltweite christliche Gesundheitsarbeit

Gesundheitsprojekte des Difäm

Wir arbeiten mit lokalen Partnern und Partnerorganisationen zusammen, um die Gesundheits-versorgung nachhaltig zu verbessern. Unsere Referentinnen und Referenten beraten, begleiten und unterstützen unsere Projektpartner vor Ort bei der Planung und Durchführung ihrer Gesundheitsprojekte:

Die Stärkung von Gesundheitssystemen durch Einbeziehung der Gemeinde zur Verbesserung ihrer Gesundheitssituation (Primary Health Care) und durch pharmazeutische Entwicklungszusammenarbeit sind dabei unsere Schwerpunkte.

Dazu gehören

  • Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten, insbesondere Malaria, Tuberkulose, HIV und Aids, sowie vernachlässigter und nicht übertragbarer, chronischer Krankheiten
  • Förderung der Gesundheit von Mutter und Kind.

Unsere Maßnahmen beinhalten

  • Aufbau von Gesundheitseinrichtungen
  • Ausstattung der Stationen und Apotheken mit lebenswichtigen Medikamenten und medizinischen Geräten
  • Verbesserung der Medikamentenversorgung
  • Aus- und Weiterbildung von Fachpersonal im Gesundheitsbereich.

Zudem sind wir im Auftrag von Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit beratend tätig.

Unsere Schwerpunktländer sind die Demokratische Republik Kongo, der Tschad, Kenia, Malawi, Indien und Papua-Neuguinea. Dazu unterstützen wir weitere kleinere Projekte in anderen Ländern. 

Unsere Projekte

Eine Gebärstation für Bowé

Zu kleine Räumlichkeiten

Das Krankenhaus „Notre Dame de la Vie“ übernimmt alle chirurgischen Eingriffe wie Kaiserschnitte und Blinddarmoperationen in der abgelegenen Region Waldguinea. Dabei ist das kleine Krankenhaus für eine Bevölkerung von...

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Medikamente für Menschen in Liberia

Für bessere Medikamentenversorgung

Die neue Zentralapotheke im abgelegenen Norden Liberias soll als Medikamentendepot für alle Kliniken und Krankenhäuser in den umliegenden Regionen funktionieren. Das regelmäßige Angebot der Apotheke hängt davon ab,...

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Internetbasiertes Lernen für Patientensicherheit

Livestream auf die andere Seite der Welt

Regelmäßige Epidemien auf Kinderstationen, eine hohe Müttersterblichkeit sowie die niedrige Qualifizierung der Gesundheitsfachkräfte deuten in Liberia auch nach der Ebola-Epidemie noch auf ein schwaches...

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Ernährung in Malawi verbessern

Obwohl in Malawi große Teile des Landes landwirtschaftlich genutzt werden, kommt es häufig zu Engpässen in der Ernährung. Oft wird die Ernte nicht für den eigenen Bedarf genutzt oder verdirbt durch falsche Lagerhaltung. Auch das Wissen über...

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Gesundheit für Mütter und Kinder

Als Bernadette Kolié an ihrem neuen Arbeitsplatz in einem Dorf im Süden von Guinea ankam, gab es in der Gesundheitsstation kein Krankenbett, keinen Strom, kein fließendes Wasser, nicht einmal eine Schere, nur ein kaputtes Fieberthermometer. Die junge...

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Operationen für Frauen mit Fisteln

Das Leben einer kongolesischen Frau kennt viele Herausforderungen. Die meisten Frauen heiraten sehr früh, bekommen 5 bis 7 Kinder und leben von einem Minimaleinkommen aus der Feldarbeit. Ihre Lebenserwartung beträgt im Durchschnitt nur 45 Jahre. Das...

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Für psychische Gesundheit in Malawi

Joyce, eine junge Studentin, kommt mit heftigen Bauchschmerzen ins Nkhoma Krankenhaus in Malawi. Weil die Untersuchungen nichts ergeben, wird sie wieder nach Hause geschickt. Aber sie kommt wieder und klagt über diverse Beschwerden – ohne dass ihr...

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Medikamente für Flüchtlinge im Tschad

Millionen Menschen sind auf der Flucht vor der Terrormiliz Boko Haram. Mehr als zwei Millionen Geflüchtete aus Kamerun, Nigeria, Niger und dem Tschad selbst leben zurzeit in der Region des Tschadsees im Westtschad. Doch die Menschen in der Region...

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Stärkung lokaler Gesundheitssysteme

In Liberia und Guniea muss ein Arzt bis zu 70.000 Menschen versorgen, in Deutschland sind es nur 260. An vielen Orten bleiben Menschen ohne medizinische Versorgung: weil es nicht genügend ausgebildetes Personal gibt, Wege zu weit sind, die Behandlung...

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Förderung seelischer Gesundheit in Gemeinden in Deutschland

Wie kann man seelische Gesundheit in Kirchengemeinden zum Thema für alle Gemeindemitglieder machen? Mit Unterstützung der gemeindepsychiatrischen Dienste der evangelischen Gesellschaft (eva) Stuttgart und des Difäm erarbeiten interessierte Gemeinden...

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Hoffnung für Frauen in Indien

Wenn die Lebenslinie mit Trauer beginnt
Die Zahlen aus der Patientenaufnahme waren alarmierend: Auf der Kinderstation des Duncan-Krankenhauses wurden dreimal so viele Jungen wie Mädchen aufgenommen. Auch wurden doppelt so viel Jungen zum Impfen ins...

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HIV-Aufklärung an Schulen

Mit der Evangelischen Universität in Afrika startet das Difäm ein Aufklärungsprogramm für Studierende im Ostkongo. Sie sollen anschließend auch Schüler an den umliegenden Schulen über HIV und Aids informieren.

HIV und Aids sind im Osten der...

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Integrative Schule für Kinder

Ismael Byaruhanga hat in Aru ein neues Zuhause gefunden. Wie viele andere war er vor dem Bürgerkrieg im Ostkongo an die Grenze zu Uganda geflohen. In Aru traf der Krankenpfleger auf viele schwerhörige oder gehörlose Kinder – eine große Zahl von ihnen...

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Fußwaschung mit großer Wirkung

Vulkanerde als Ursache von Podoconiosis

Die Schwellung hat eine einfache Ursache: Die Vulkanerde im Hochland von Äthiopien enthält Silikate, die durch kleine Verletzungen in die Haut eindringen können, wenn Menschen barfuß laufen. Diese Silikate...

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HIV-Projekt in Südafrika - Lebendige Zeichen der Hoffnung

Mangelnde Aufklärung in Südafrika

HIV und Aids gehören zu den größten Gesundheitsproblemen Südafrikas. Auch die Zulus, die größte ethnische Gruppe in Südafrika, sind davon betroffen. Ein Drittel dieser Bevölkerungsgruppe ist unter 15 Jahre alt. Dass...

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Geburtsvorbereitung bis zur Alphabetisierung

"Die Wege in den Bergen Darjeelings sind steinig und unzugänglich. Raubtiere lauern hinter den Büschen", erzählt Projektkoordinator Dr. Tigi Verghis von HIMserve, was 'Serving the Himalayas' bedeutet. Bis zu drei Stunden Fußmarsch müssen die Bewohner...

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Aufklärung und Versorgung am Duncan Hospital

Durch die Stadt Raxaul im Bundesstaat Bihar führt die einzige Verbindungsstraße zwischen Kalkutta und Katmandu in Nepal. 3000 Lastwagen passieren sie täglich. Bihar ist der zweitärmste Staat des Landes und hatte bis 2007 eine niedrige HIV-Rate. Durch...

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Versorgung in vernachlässigten Regionen

Aufbau und Renovierung

Mit der African Inland Church arbeiten wir in den Regionen Turkana, West Pokot und Marsabit im Norden Kenias zusammen, um den Gesundheitsstationen die notwendige Ausstattung zukommen zu lassen und dringliche Renovierungen...

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Gesundheitshelfer für eine sichere Geburt

Ausbildung von Dorfgesundheitshelferinnen

Das Kijabe Medical Centre, ein Krankenhaus der African Inland Church, liegt 70 km nördlich der Hauptstadt Nairobi und ist ein gut ausgestattetes medizinisches Zentrum. Aber in der ländlichen Umgebung...

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Medizinische Koordination im Kongo

Medizinische Koordination

Wegen der unzureichenden staatlichen Gesundheitsversorgung wird im Kongo rund 70 Prozent der Gesundheitsversorgung von den Kirchen übernommen. Seit vielen Jahren unterstützt das Difäm die medizinische Arbeit der Eglise du...

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Für bessere Sanitärversorgung in Malawi

Um die Sanitärversorgung und die Hygiene in ihren Dörfern voran zubringen, bauen die Dorfbewohner im Ntchisi Distrikt nun gemeinsam neue und verbesserte Toiletten. Statt mit einer Umzäunung aus Stroh sind die neuen Toiletten mit einer Zementplatte,...

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Trotz Lepra raus aus der Isolation

Lepradienste verbessern

Die Mehrheit der Bevölkerung im Tschad lebt auf dem Land, teilweise als Nomaden. Vor allem im Norden des Landes ist Lepra ein Problem, wo sich viele Flüchtlinge aus dem Sudan niedergelassen haben. Unter ihnen ist eine große...

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Mutter-Kind-Gesundheit

Hilfshebammen für eine sichere Geburt

Umgesetzt wird das Projekt im Krankenhaus selbst sowie in allen zugehörigen sieben Gesundheitszentren des Distrikts von Koyom. In der abgelegenen und sehr ärmlichen Region im Süden des Landes sind die...

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Dorfbewohner nehmen ihre Gesundheit in die Hand

Den Ntchisi Distrikt in Malawi erreicht man nur über schmale, staubige Straßen. Der Weg führt vorbei an vielen kleinen Dörfern, in denen oft an der Straße Tabak getrocknet wird. In zwölf Dörfern im Einzugsgebiet der Gesundheitszentren Malambo und...

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Aufbau einer Krankenversicherung

Wenn Krankheit die Existenz bedroht
Viele Menschen im Ostkongo haben keinen Zugang zu den Gesundheitsdiensten. Oft ist die medizinische Versorgung nicht ausreichend. Langjährige politische Konflikte erschweren die Entwicklung des Landes, die...

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Kontakt

Dr. med. Gisela Schneider
Dr. med. Gisela Schneider Direktorin Mohlstraße 26 72074 Tübingen Tel. 07071 7049017 Fax: 07071 7049039 schneider@difaem.de

Schutz im Ausland

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