Beratung, Begleitung, Versorgung

Abteilung 'Projekte und Programme'

In wirtschaftlich armen Ländern und vernachlässigten Regionen begleitet das Difäm Gesundheitsprojekte und setzt sich ein für eine umfassende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung. Mit langjähriger Erfahrung und Fachwissen im medizinischen, pflegerischen und pharmazeutischen Bereich hilft die Abteilung 'Projekte und Programme' bei der Planung, Durchführung und Wirkungsbeobachtung der Gesundheitsprogramme. Dabei ist ihnen eine enge und kontinuierliche Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern wichtig. Durch vielfältige und langjährige Kontakte sind Partnerschaften mit einheimischen Kirchen und Organisationen, die im Gesundheitsbereich arbeiten, gewachsen. In enger Zusammenarbeit, regelmäßigem Austausch und Besuchen werden Projekte von Partnern gemeinsam entwickelt, aufgebaut und begleitet. Das Team der Projektsteuerung stellt dabei sicher, dass die Projekte ordnungsgemäß auf Grundlage der Bearbeitungsstandards des Difäm und den Vorgaben der Drittmittelgeber durchgeführt werden. Dabei unterstützt die Projektsteuerung die Arbeitsgruppen und die kirchlichen Partner bei der administrativen und finanztechnischen Umsetzung der Projekte.

Die Abteilung 'Projekte und Programme' setzt sich aus thematischen und regionalspezifischen Arbeitsgruppen zusammen.

Member Care
Mitgestaltung dieser Partnerschaften beinhaltet die konzeptionelle Beratung bei der Projektplanung, Begleitung in der Projektdurchführung sowie Projektevaluationen. Daneben beraten und begleiten wir medizinische Fachkräfte, vor, während und nach ihrer Tätigkeit in Übersee. Das Member Care Angebot gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Workshops gesundheitsrelevanten Themen
Mit unseren Partnern vor Ort führen wir Studien zu gesundheitsrelevanten Themen durch und bieten Workshops und Fortbildungen an, unter anderem zu den Themen HIV und Aids, Schutz vor Ebola oder Maßnahmen der Hygiene. Unser Fachwissen sowie unsere Workshop-Erfahrung gehören zu unserem umfassenden Beratungsangebot. Weiterführende Informationen zu unserem Beratungsangebot finden Sie unter Fachberatung

AG Basisgesundheitsversorgung

Einer der wichtigsten Ansätze zur Verbesserung der Gesundheitssituation ist das Konzept der Basisgesundheitsversorgung (Primary Health Care).Wichtige Elemente sind bis heute die Eigenverantwortung der Menschen, eine Integration des vorhandenen lokalen Wissens in die Gesundheitsversorgung und die Ausbildung von Dorfgesundheitshelfern und traditionellen Geburtshelferinnen, die Präventionsarbeit leisten, aber auch einfache Krankheiten erkennen und behandeln können.

Die AG Basisgesundheitsversorgung fördert die Befähigung der Menschen vor Ort ein, auf ihre eigene Gesundheit zu achten und gemeinschaftlich Maßnahmen zu ergreifen, die eigene Gesundheit in ihren Dörfern zu verbessern. Nur durch die Befähigung und Ausbildung der Menschen können sie selbst Verantwortung für ihren Gesundheitszustand übernehmen. Dabei spielen gerade Kirchen und christliche Gemeinden eine zentrale Rolle. Wo Gemeinden Verantwortung übernehmen und aktiv werden, kann Veränderung geschehen.

Lesen Sie mehr zu den Difäm-Projekten in Malawi oder zum Konzept der Basisgesundheitsversorgung

AG Beratung

Die AG Beratung bietet Partnereinrichtungen, Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und kirchlichen Werken in Deutschland Beratung und Supervision von Gesundheitsprojekten und -programmen an. Die Beratungsangebote umfassen dabei Evaluierungen, Monitoring und Projektbegleitung.

AG Bildung

Im Rahmen der Akademie für Gesundheit in der Einen Welt bündelt die AG Bildung das Weiterbildungsangebot des Difäm und der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus sowohl zu tropenmedizinischen Themen als auch zu Fragestellungen aus der Geriatrie und Palliativmedizin.

Die AG Bildung bereitet Ausreisende gezielt auf ihren Auslandseinsatz vor

Hier finden Sie die Seminare der Akademie für Gesundheit in der Einen Welt

AG Flucht und Migration

Die AG Flucht und Migration steht in engem Kontakt mit Erstaufnahmestellen und Unterkünften für geflüchtete Menschen im Kreis Tübingen. Das Ziel ist, den ankommenden Menschen eine umfassende medizinische Versorgung zu ermöglichen.

Lesen Sie mehr zur aktuellen Flüchtlingsarbeit des Difäm

AG Gesundheitssystemstärkung

Gesundheit ist weltweit ungerecht verteilt. In Liberia muss ein Arzt im Schnitt 70.000 Menschen versorgen, in Deutschland sind es nur 260. An vielen Orten der Welt bleiben Menschen ohne medizinische Versorgung: Weil es nicht genügend ausgebildetes Personal gibt, weil die Wege zu weit und beschwerlich sind oder die Behandlung zu teuer - oder weil das Gesundheitssystem zusammengebrochen ist. 

Die Arbeitsgruppe Gesundheitssystemstärkung berät Partner bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Gesundheitsarbeit und beim Aufbau lokaler Gesundheitssysteme, damit alle Menschen eines Landes gesund bleiben oder werden:  

  • Genügend gut ausgebildete medizinische Fachkräfte auch in schwer zugänglichen und unattraktiven Regionen.
  • Eine flächendeckende Versorgung mit wirksamen Medikamenten und Diagnostika.
  • Eine gute Infrastruktur von Krankenhäusern und Gesundheitsstationen sowie Krankentransport-Möglichkeiten.
  • Ausreichende Finanzierung durch staatliche Maßnahmen, Versicherungen u.ä.
  • Aktive Beteiligung der Bevölkerung an der Verbesserung ihrer Gesundheitsversorgung.

Dafür ist ein Dialog zwischen kirchlichen Werken, staatlichen Einrichtungen und Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit sowie den Gesundheitseinrichtungen in den jeweiligen Ländern wichtig.

AG Kongo/Französisches Afrika

Die AG Kongo/Französisches Afrika setzt sich für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung schwerpunktmäßig im französischsprachigen Afrika ein. Mit Partnern unter anderem in der Demokratischen Republik Kongo und im Tschad fördern sie die Bekämpfung von HIV und Aids und die medizinische Versorgung von Müttern und Kindern durch Schulungen lokaler Fachkräfte oder den Bau und die Ausstattung von Gesundheitseinrichtungen.

Erfahren Sie mehr über die Difäm-Gesundheitsarbeit im Ostkongo oder zu unserem Projekt zur Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Kindern im Tschad

AG Pharma (Pharmazeutische Entwicklungszusammenarbeit)

Die AG Pharma berät Difäm-Partner im Aufbau von lokalen pharmazeutischen Strukturen und unterstützt sie in der Beschaffung von qualitativ guten Medikamenten. Dazu gehört der Aufbau kirchlicher Zentralapotheken in Afrika und die Stärkung des Ökumenisch-Pharmazeutischen Netzwerks (EPN).

Ihre Ansprechpartner

Dr. med. Isabel Fernández, Referentin für Flucht und Migration

Allgemeinmedizin, Tropenmedizin, Public Health
Tel.: 07071 704 90 11
Fax: 07071 704 90 39
fernandez.do-not-spam-me@difaem.de

Arbeitsschwerpunkte

  • Fachärztin für Allgemeinmedizin
  • Master of Public Health
  • Diploma in Tropical Medicine and Hygiene
  • Langjährige Erfahrung als Ärztin in Namibia
  • Kurzeinsätze in Angola, Ruanda, Uganda und Ecuador
  • Tuberkuloseprogramme und multiresistente Tuberkulose
  • Primary Health Care und Nutrition

Gabi Hettler, Referentin Gesundheitsdienste

Krankenschwester und Hebamme
Tel.: 07071 704 90 14
Fax: 07071 704 90 39
hettler(at)difaem.de 

Arbeitsschwerpunkte

Lehrerin für Pflegeberufe
Certificate in Tropical Community, Medicine & Health

  • Beratung für frankophones Afrika
  • Aufbau von Basisgesundheitsprogrammen
  • Reproduktive Gesundheit
  • Lehrtätigkeit

Ausbildung in geistlicher Begleitung (Selbitz)
Ausbildung in Logotherapie

Ursula Kohler, Referentin Gesundheitsdienste, Member Care

Krankenschwester und Hebamme
Tel.: 07071 704 90 19
Fax: 07071 704 90 39
kohler(at)difaem.de

Arbeitsschwerpunkte

  • Member Care
  • Projektplanung, Monitoring und Evaluation
  • Personelle Resourcen im Gesundheitswesen
  • Stärkung von Gesundheitssystemen

Uta Kohler-Babanin, Team Projektsteuerung

Tel.: 07071 704 90 32
Fax: 07071 704 90 39
babanin(at)difaem.de

Ute Papkalla, Referentin Gesundheitssystemstärkung

Tel.: 07071 7049031
Fax: 07071 7049036
papkalla.do-not-spam-me@difaem.de

Arbeitsschwerpunkte
Master of Public Health; Magister Artium Ethnologie, Geschichte; International General Certificate in Occupational Safety and Healt; Fachredakteurin

  • Projektplanung, strategische Planung, Antragstellung
  • Wirkungsorientiertes Monitoring und Evaluation
  • Stärkung von Gesundheitssystemen
  • Basisgesundheitsversorgung (Primary Health Care)
  • Reproduktive Gesundheit, speziell umfassende HIV-Projekte
  • Gesundheit von Müttern, Kindern und Jugendlichen
  • Klimawandel und Gesundheit
  • Gesundheit am Arbeitsplatz

Albert Petersen, Leiter Pharmazeutische Projektarbeit

Pharmazeutisch Technischer Assistent
Tel.: 07071 704 90 13
Fax: 07071 704 90 39
petersen.amh(at)difaem.de

Arbeitsschwerpunkte

  • Projektentwicklung
  • Begleitung pharmazeutischer Programme
  • Beratung zur Versorung mit Arzneimitteln
  • Beratung und Beschaffung von Laboreinrichtungen und medizinischen Materialien

Sabine Reichmann, Leiterin Projektsteuerung

Tel.: 07071 704 90 25
Fax: 07071 704 90 39
reichmann.amh(at)difaem.de

Arbeitsschwerpunkte

  • Projektsteuerung
  • Begleitung pharmazeutischer Projekte und Programme 

 

Dr. med. Gisela Schneider, Difäm-Direktorin

Tropenmedizin, Publik Health und
Reproduktive Gesundheit (HIV und Aids)
Tel.: 07071 704 90 12
Fax: 07071 704 90 39
schneider(at)difaem.de

Arbeitsschwerpunkte
Master of Public Health
Diploma in Tropical Medicine & Hygiene
Diploma in Reproductive Health

  • Langjährige Erfahrung als Ärztin in Uganda
  • Forschung und Lehre zu HIV und Aids, Malaria und anderen relevanten Erkrankungen
  • Entwicklung von umfassenden HIV und Aids- und Basisgesundheitsprogrammen
  • Stärkung von Gesundheitssystemen und gemeindegetragener Gesundheitsarbeit