Damit Medizin wirkt

Fachstelle für Pharmazeutische Entwicklungszusammenarbeit

Millionen von Menschen haben keinen Zugang zu lebenswichtiger Medizin: Die richtigen Medikamente in ausreichender Menge rechtzeitig, regelmäßig und preisgünstig zu beschaffen sowie ordnungsgemäß zu lagern, ist unverzichtbar für die Gesundheitseinrichtungen. Deshalb unterstützt unsere Arzneimittelhilfe als staatlich anerkannte Zentrale Beschaffungsstelle für Arzneimittel den Aufbau von Zentralapotheken und die Versorgung kirchlicher Krankenhäuser mit qualitativ guten Medikamenten in wirtschaftlich armen Ländern.

Daneben spielt die Ausbildung pharmazeutischer Fachkräfte vor Ort eine wichtige Rolle. Wenn möglich, werden Medikamente und Güter aus lokaler Produktion eingekauft. Die Arzneimittelhilfe des Difäm unterstützt als Fachstelle für Pharmazeutische Entwicklungszusammenarbeit regelmäßig Qualitätsanalysen von Medikamenten und berät sowohl lokale Projektpartner als auch Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit beim Aufbau lokaler Versorgungsstrukturen.

Beratung ist eine wesentliche Aufgabe der Arzneimittelhilfe. Nicht nur die Projektpartner vor Ort, sondern auch Partnerschaftsgruppen, Hilfswerke oder Entwicklungsorganisationen können die Erfahrung der Mitarbeitenden nutzen für Informationen oder zur Unterstützung bei eigenen pharmazeutischen Hilfsmaßnahmen. Leitlinien für Arzneimittelspenden>

Kalkulation und Beschaffung von Medikamenten

  • Beschaffung aller essentiellen Medikamente
  • Besondere Maßnahmen zur Beschaffung und Versorgung mit spezielle Präparate z. B. gegen Krebs
  • Labormaterial wie Mikroskope oder Reagenzien
  • pharmazeutische Rohstoffe
  • Ausrüstung für einfache Labors zur Qualitätskontrolle von Medikamenten

Haus- und Reiseapotheken

Für Fachkräfte der Entwicklungszusammenarbeit, die im Auftrag von gemeinnützigen Organisationen ausreisen, stellt die Difäm-Arzneimittelhilfe standardisierte Haus- und Reiseapotheken bereit

Pharmazeutische Kompetenz aufbauen

In vielen afrikanischen Gesundheitseinrichtungen gibt es keine pharmazeutischen Fachkräfte. Um eine Apotheke zu führen, sind grundlegende pharmazeutische Kenntnisse jedoch sehr wichtig. Die richtigen Medikamente in ausreichender Menge rechtzeitig, regelmäßig und preisgünstig zu beschaffen, ordnungsgemäß zu lagern und bestimmungsgemäß zu verwenden, ist unverzichtbar. Deshalb unterstützt die Arzneimittelhilfe die Fortbildung pharmazeutischer Fachkräfte und stellt pharmazeutische Fachliteratur für Partnerorganisationen bereit.

Förderung zentraler Beschaffungsstellen

Anders als früher steht heute der Süd-Süd-Transfer von Medikamenten im Mittelpunkt. So nehmen kirchliche Zentralapotheken in Kenia, Uganda oder Malawi heute Lieferaufträge der Arzneimittelhilfe entgegen, auch für den Versand in Nachbarländer. In anderen Ländern engagieren wir uns für den Aufbau und die Stärkung weiterer Zentralapotheken. Ebenso unterstützen wir die Produktion von Arzneimitteln vor Ort.

Qualitätssicherung

Ein großer Schwerpunkt liegt auf der Qualtitätssicherung. Zum Beispiel werden Analysen von Medikamenten in einem zertifizierten Prüflabor in Kenia gefördert. Darüber hinaus setzen wir uns für den Aufbau entsprechender Laboreinrichtungen in weiteren Ländern ein.

Bestimmungsgemäße Verwendung von Arzneimitteln

In mehreren afrikanischen Ländern unterstützen wir Projekte, die auf die steigende Gefahr der Antibiotika-Resistenzen aufmerksam machen, Schulungen zu diesem Thema sowie die Ausstattung mit mikrobiologischen Labors zur Resistenzbestimmung.

Internationale pharmazeutische Lobby- und Vernetzungsarbeit

Das internationale Engagement der Arzneimittelhilfe zur Verbesserung der strukturellen und politischen Rahmenbedingungen ist wichtiger Bestandteil der Arbeit. Im Fachkreis Pharma des Aktionsbündnis gegen AIDS  bringt die Arzneimittelhilfe ihre Expertise besonders im Bereich von Patenten und Zugang zu HIV- und Aidspräparaten ein. Difäm ist Mitglied bei Health Action International und sehr aktiv im Ökumenisch- Pharmazeutischen Netzwerk (EPN) mit Sitz in Kenia. Dort arbeiten über 85 Organisationen und Einzelpersonen aus mehr als 30 Ländern mit dem Ziel zusammen, die pharmazeutische Versorgung armer und benachteiligter Menschen zu verbessern.

Weiterführende Informationen

Ihre Ansprechpartner

Albert Petersen, Leiter Arzneimittelhilfe

Pharmazeutisch Technischer Assistent
Tel.: 07071 704 90 13
Fax: 07071 704 90 39
petersen.amh(at)difaem.de

Arbeitsschwerpunkte

  • Projektentwicklung
  • Begleitung pharmazeutischer Programme
  • Beratung zur Versorung mit Arzneimitteln
  • Beratung und Beschaffung von Laboreinrichtungen und medizinischen Materialien

Sabine Reichmann, Pharmazeutische Projektarbeit

Tel.: 07071 704 90 25
Fax: 07071 704 90 39
reichmann.amh(at)difaem.de

Arbeitsschwerpunkte

  • Projektsteuerung
  • Begleitung pharmazeutischer Programme 

 

Joel Schäfer, Projektkoordination

Tel.: 07071 704 90 27
Fax: 07071 704 90 39
schaeferjoel.do-not-spam-me@difaem.de

Arbeitsschwerpunkte

  • Projektsteuerung
  • Begleitung pharmazeutischer Programme

 

 

Brigitte Wiemann, Reise- und Hausapotheken

Tel.: 07071 704 90 26
Fax: 07071 704 90 37
wiemann.do-not-spam-me@difaem.de

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