Presse und Medien

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Pressemeldungen

24.04.2017, Ausstellung zu 100 Jahre Tropenmedizin in Tübingen

Eine Reise durch 100 Jahre Tropenmedizin zur Gesundheit in der Einen Welt, 02.05.-27.06.2017

Ausstellung "Vom Chininbaum zur Ebola-Impfung"

Sich als Entwicklungshelfer in fremde Länder zu begeben, ist für viele eine faszinierende Vorstellung. Schon vor über 100 Jahren machten sich Missionare und Missionsärzte allein oder mit ihren Familien auf den weiten Weg über die Weltmeere. In Tübingen erhielten die Ausreisenden eine tropenmedizinische Ausbildung und Vorbereitung auf den Auslandseinsatz und bei ihrer Rückkehr eine medizinische Nachversorgung.

Die Ausstellung "Vom Chininbaum zur Ebola-Impfung – Eine Reise durch 100 Jahre Tropenmedizin zur Gesundheit in der Einen Welt" skizziert die Entwicklung der Tropenmedizin in Tübingen und der weltweiten Gesundheitsarbeit von der Gründung des Difäm im Jahr 1906 bis heute. Die Ausstellung ist vom 02.05. bis 27.06.2017 im Bonatzbau der Universitätsbibliothek der Eberhard Karls Universität in Tübingen zu sehen.

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07.03.2017, Situationsanalyse zur Gesundheitsversorgung Geflüchteter

Begleitung Traumatisierter und Dolmetscher Mangelware

Eine barrierefreie Gesundheitsversorgung ist grundlegend für eine gute Integration. Die Gesundheitsversorgung Geflüchteter im Regierungsbezirk Tübingen hat das Difäm im Rahmen einer Situationsanalyse untersucht. Daten und Informationen aus Krankenscheinen, Interviews mit Gesundheitspersonal, Geflüchteten und Ehrenamtlichen sowie Rückmeldungen niedergelassener Ärztinnen und Ärzte wurden ausgewertet und Verbesserungsnotwendigkeiten erfasst.

Aufgrund der Ergebnisse wird nun ein Konzept erarbeitet, um die Versorgungslücken zu schließen und die Gesundheit und Gesundheitsversorgung Geflüchteter nachhaltig zu verbessern.

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04.01.2017, Einladung zum Workshop "Kultursensible Pflege"

Interkulturelle Kompetenz im Umgang mit Migranten in Pflege und Behandlung fördern

Vortrag und Austausch zur kultursensiblen Pflege

Wie kann kultursensible Pflege und medizinische Versorgung gestaltet werden? Welche Kompetenzen benötigen Gesundheitsfachkräfte im Umgang mit Migrantinnen und Migranten und wie können deren Bedürfnisse im deutschen Gesundheitssystem zukünftig berücksichtigt werden? Zu einem Workshop zur Förderung interkultureller Handlungskompetenz im Umgang mit Migrantinnen und Migranten im Pflege- und Behandlungskontext lädt die Akademie für Gesundheit in der Einen Welt des Difäm am Freitag, den 13. Januar 2017 von 14.30 - 17.00 Uhr ein.

Die Veranstaltung mit Vortrag und Erfahrungsaustausch findet im Olga-Lechler-Saal der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus, Paul-Lechler-Straße 26, Tübingen statt.

Angesprochen sind alle in der medizinisch-pflegerischen Versorgung tätigen Personen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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08.11.2016, 100 Jahre Erfahrung: Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus

TÜBINGEN. Als Tropengenesungsheim für heimkehrende Missionare im Jahr 1916 gegründet, ist die Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus heute zertifiziertes Kompetenzzentrum für Alters- und Palliativmedizin. Gleichfalls ist die Klinik das zweitgrößte deutsche Krankenhaus für Reise- und Tropenmedizin. Mit einem Neubau, der im März 2017 bezogen wird, erfolgt ein großer Schritt ins nächste Klinik-Jahrhundert. Neben einer deutlich erhöhten Unterbringungsqualität für alle Patienten, investiert das Difäm als Träger der Klinik in eine Modernisierung der technischen Ausstattung.

„Wir freuen uns sehr darauf", so Chefarzt Dr. med. Johannes-Martin Hahn, „2017 nicht nur unsere neue Klinik feierlich eröffnen zu können, sondern gleichfalls unser 100-jähriges Jubiläum gebührend zu begehen." So, wie am 15. November 1916 inmitten des Ersten Weltkrieges in aller Stille die Klinik ihre Tore öffnete, liegt im November 2016 der Schwerpunkt auf der Fertigstellung der neuen Klinik am alten Platz. Der Baufortschritt verläuft laut Geschäftsführer Wolfgang Stäbler nach Plan und der reguläre Klinikbetrieb erfolgt ohne Einschränkungen. Parallel sind die Vorbereitungen des Umzugs der Klinik im März 2017 angelaufen. Eröffnung und Jubiläumsjahr werden so 2017 zu einem Zweiklang.

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04.10.2016, Handy-Aktion in der Fairen Kaffeepause im Landtag

Landtagspräsidentin stellt Handy-Aktion im baden-württembergischen Landtag vor

STUTTGART. Am Rande der 12. Plenarsitzung des Landtags in Baden-Württemberg hat Landtagspräsidentin Muhterem Aras (MdL) am vergangenen Dienstag unsere „Handy-Aktion“ präsentiert. Neben ihr waren auch Minister Franz Untersteller vom Landesumweltministerium und Minister Manne Lucha vom Sozialministerium an der Handy-Aktion interessiert.

Mit der Kampagne „Handy-Aktion - fragen.durchblicken.handeln!“ möchte das Difäm mit seinen Partnern, darunter Organisationen aus Kirche und Zivilgesellschaft, ein Bewusstsein für den Umgang mit Ressourcen schaffen Darüber hinaus werden in Kooperation mit der Telekom Deutschland ausgediente Handys gesammelt. Mit dem Erlös der dezentralen Sammelaktionen in vielen Kommunen, Gemeinden, Kirchengemeinden und Aktionsgruppen werden drei Gesundheits- und Bildungsprojekte in Afrika unterstützt. „Die Handy-Aktion ermöglicht es, uns von einer Altlast zu befreien und diesen Geräten eine zweite Chance zu geben, in dem diese dem Recycling oder der Weiterverwendung zugeführt werden“, sagte Aras in  der „Fairen Kaffeepause“ am Mittag. „Ich finde, damit leisten wir einen ganz konkreten Beitrag, die wertvollen Rohstoffe in diesen Geräten wieder nutzbar zu machen oder anderen, für die sie eine wichtige Hilfe sein können, eine bessere Kommunikation zu ermöglichen. Bei dieser Aktion können wir sicher sein, sinnvoll gehandelt zu haben.“ Ab sofort stehen deshalb Sammelboxen auch im Eingangsbereich des Landtagsgebäudes in Stuttgart. Die Landtagsfraktionen wurden auf Initiative von Landtagsdirektor Berthold Friess eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen und in ihren Räumen auch die Sammelboxen aufzustellen.

„Fairer Handel ist Welt-Innenpolitik“

Die Abgeordneten wurden von ihr aufgefordert, das ganze Beschaffungswesen des Landes kritisch zu beleuchten. „Es geht um fairen Handel und um faire Arbeitsbedingungen für Frauen und Männer weltweit“ sagte sie auch im Blick auf die Aktion „Fairer Handel wirkt.“ Dabei gehe es auch darum, Kinderarbeit und den Verkauf von mit Kinderhand hergestellten Waren zu stoppen. Fairer Handel sei kein Almosen,  er sei Welt-Innenpolitik in ureigenen Interesse, denn Armut sei kein unerheblicher Fluchtgrund. „Wenn es keine Produkte zu Schleuderpreisen mehr gibt und wenn die kleinen Hersteller in Afrika und Asien von ihrer Arbeit leben können, dann verwandelt sich der freie Handel in den fairen Handel“ gab sie den Parlamentariern auf den Weg. Jeder könne einen persönlichen Beitrag dazu leisten. „Die Politik hat die Möglichkeit, global einen neuen Geist des Wirtschaftens zu fördern und entsprechende Regeln durchzusetzen.“ Sie dankte den Initiatoren der beiden Aktionen, vor allem der Aktion Hoffnung, dem DEAB, Difäm, EJW und den beiden evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg für ihr Engagement.

Text: Eberhard Fuhr, EJW

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26.09.2016, Öffentliche Tagung 'Glaube und Gesundheit im kulturellen Kontext'

Im Rahmen des Welttages der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober laden wir Sie herzlich ein und würden uns freuen, wenn Sie die Veranstaltung aufgreifen und mit unseren internationalen Referentinnen und Referenten ins Gespräch kommen:

Was bedeutet für Sie Gesundheit? Nur die Abwesenheit von Krankheit? Was fördert Gesundheit – hierzulande und weltweit? Bei der öffentlichen Tagung "Glaube und Gesundheit im kulturellen Kontext", die das Difäm mit dem Lehrstuhl für Praktische Theologie, Seelsorgelehre und Pastoraltheologie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen am 15.10.2016 veranstaltet, beschäftigen sich internationale Referentinnen und Referenten mit Möglichkeiten und Grenzen der Seelsorge für Menschen mit Depression. Die Tagung und der Abendvortrag "Glaube heilt?! Überlegungen zum komplexen Verhältnis von Religion und Gesundheit" stehen allen am Thema Interessierten offen. Anmeldeschluss für die Tagung ist am 07.10.2016.

Die Referentinnen und Referenten stehen gerne für Interviews zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich hierfür an Difäm-Studienreferentin Dr. Beate Jakob unter 07071-7049023 oder jakob@difaem.de

Mehr dazu erfahren Sie in unserer Presseeinladung und im angehängten Programmflyer.

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16.09.2016, Einladung zum Festgottesdienst zur EMW-Mitgliederversammlung

Das Difäm organisiert die diesjährige Mitgliederversammlung des EMW (Dachverband Evangelischer Missionswerke und Kirchen in Deutschland) in Tübingen. Wir laden Sie in diesem Rahmen herzlich ein zum öffentlichen Festgottesdienst zum Thema „Heil und Heilung“ am 20. September 2016 um 18 Uhr in der Jakobuskirche, Jakobsgasse 12, Tübingen. Die Liturgie gestaltet Pfarrerin Elke Maihöfer von der Jakobusgemeinde; die Predigt hält Prälat Ulrich
Mack von der Stuttgarter Stiftskirche.

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Presseclipping - Difäm in den Medien

15.03.2017 | Difäm-Studie: Die Warnsignale erkennen | Schwäbisches Tagblatt

Viele Flüchtlinge haben Schreckliches erlebt, doch seelische Verletzungen bleiben meist unversorgt

Grippe und Bronchitis, Knochenbrüche oder Zahnschmerzen – manche Erkrankungen sind gut zu diagnostizieren, auch wenn Arzt und Patient nicht die gleiche Sprache sprechen.

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30.11.2016 | Ein Sanatorium für Missionare mit Malaria | Stuttgarter Zeitung

Ein Artikel von Christine Keck.

Vor 100 Jahren eröffnete mitten im Ersten Weltkrieg das Tropengenesungsheim in Tübingen. Bis heute werden dort Fernreisende behandelt.

Eine Weltkarte hängt quer über der Wand, Infobroschüren über Malaria und Ebola sind in einem Regal ausgelegt. In der Impfsprechstunde der Tübinger Tropenklinik wartet eine 20-jährige Reutlingerin auf einem Ledersofa. Sie will auf große Reise gehen: nach Vietnam, Myanmar und weiter in die Mongolei – ein halbes Jahr Auszeit. „Ich habe mich gegen Malaria, Tollwut und Japanische Enzephalitis impfen lassen“, erzählt sie und, dass sie die Spritzen bisher ganz gut vertragen habe.

Wo sich heute immer mehr Weltenbummler und Fernreisende ihre Schutzimpfungen holen, wurden vor 100 Jahren die oft chronisch kranken Rückkehrer aus Übersee stationär behandelt. Mitten im Ersten Weltkrieg wurde im November 1916 das Tübinger Tropengenesungsheim eröffnet – dank finanzieller Unterstützung des Stuttgarter Unternehmers Paul Lechler. Zu den Patienten zählten vor allem Missionare, die nach einem kräftezehrenden Auslandseinsatz mit Parasiten oder anderen Tropenerkrankungen zurück in die Heimat kamen.

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19.10.2016 | Mehr Engagement gegen Müttersterblichkeit fordern | Ärzteblatt

Berlin – Experten haben verstärktes Engagement Deutschlands bei der Bekämpfung von Mütter- und Kindersterblichkeit gefordert, um die „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ (SDG) der Vereinten Nationen zu erreichen.

(...) Gisela Schneider, Direktorin des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission, be­zeich­nete es als grundlegend, Armut zu bekämpfen, Bildung, Gendergerechtigkeit sowie den Zugang zu Familienplanung zu fördern. „Die SDG können wir nur erreichen, wenn wir Gesundheitssysteme als Ganze stärken“, sagte sie. Dazu brauche es neben Finan­zen, Infrastruktur und Medikamenten vor allem ausgebildetes Personal. Deutschland solle die Ausbildung von medizinischem Fachpersonal in Entwicklungsländern finanziell unterstützen, forderte Schneider.

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19.09.2016 | Wie geht es nach Ebola weiter? | Ärzte-Zeitung

Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission hat in Westafrika unter Einbeziehung der Bevölkerung Wiederaufbaukonferenzen nach der Ebola-Epidemie abgehalten – ein sinnvoller Ansatz. Aber: Scheitert die Mammutaufgabe letztlich an der Realität?

Von Matthias Wallenfels

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24.08.2016 | Ausstellung mit Difäm-Moulagen in Tübingen | Ärzte-Zeitung

Sie sind zum Anschauen, zum Lernen, für manche zum Ekeln: Moulagen waren einst das wichtigste Lehrmittel in der Medizin. Heute sind sie Zeugnis vieler bereits ausgestorbener Krankheiten - und in Tübingen Gegenstand einer Ausstellung.

Von Pete Smith

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09.08.2016 | Neuer Kurs für Pharmaz. Entwicklungshilfe | Schwäb. Tagblatt

Apotheker in Entwicklungsländern brauchen Fähigkeiten, die hierzulande eher vernachlässigbar sind. Sie müssen zum Beispiel herausfinden können, ob Medikamente, die in vielen Entwicklungsländer im Straßenhandel verkauft werden, gefälscht sind. Ob für Katastrophenhilfe oder Basisversorgung – ein bundesweit einmaliges Weiterbildungsprogramm an der Universität will darauf vorbereiten.

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25.05.2016 | Lehrgang für Apotheker in der Entwicklungshilfe | DAZ

Für Apotheker und Pharmaziestudenten bietet die Universität Tübingen ab August 2016 einen neuen Lehrgang: „Pharmazie in Entwicklungszusammenarbeit und Katastrophenhilfe” soll interessierte Pharmazeuten professionell auf Tätigkeiten in der Entwicklungshilfe vorbereiten. DAZ.online sprach mit Prof. Dr. Lutz Heide, der treibenden Kraft hinter dem innovativen Projekt.

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Pressefotos

Fotos aus dem Difäm

Audiobeiträge zum Difäm

Ebola - Hilfe für Westafrika

Ein Interview mit Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider zur Hilfe in Liberia, Sierra Leone und Guinea. Quelle: Diakonie Katastrophenhilfe. 7:38 min | 17.12.2014


Filme aus der Gesundheits- und Aufklärungsarbeit des Difäm

Leben in Bukavu, Ost-Kongo

In einem städtischen Gesundheitszentrum

Bukavu - Wassermangel in der Stadt am See

Videodreh in Bukavu - Ein Filmprojekt mit Jugendlichen

In Bukavu, der Provinzhauptstadt des Südkivu im Ost-Kongo, unterstützten wir mit unserer Partner-organisation RIO, Réseau d’Innovation Organisa-tionelle, die sich für Weiterbildung, Gewaltlosigkeit und Friedensförderung im Kongo einsetzt, eine Gruppe kongolesischer Jugendlicher für die Erstellung von kurzen Videos. Innerhalb eines Jahres drehten, schnitten und vertonten sie zehn Kurzfilme über ihren Alltag und ihre Lebensum-stände in Bezug auf Gesundheit. Für die Mädchen und Jungen war das Filmen eine Möglichkeit, ihr eigenes Leben zu reflektieren.

Im Rahmen des Projekts erhielten die Jugendlichen eine Ausbildung zum Jugend-Kameramann und -Reporter der Produktionsfirma 3Tamis. In einem Brainstorming sammelte die Gruppe Ideen. Neben dem Zugang zu Gesundheitsversorgung und den Kosten für Behandlung geht es in einigen Filmen auch um mangelnde Hygiene, Familienplanung und Pflanzenmedizin.

Logos und Füllanzeigen

Logos des Difäm und der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus

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Kontakt

Anna Buck
Anna Buck Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Online-Redaktion Mohlstraße 26 72074 Tübingen Tel. 07071 7049030 Fax: 07071 7049039 buck@difaem.de

Dfäm-Zeitschrift - Aktuelle Ausgabe

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Difäm-Jahresbericht

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