Difäm-Pressemeldungen

15.06.2021, Schwache Regierungsführung und sexualisierte Kriegsgewalt im Kongo – und kein Frieden in Sicht?!

Zum Internationalen Tag für die Beseitigung von sexualisierter Gewalt in Konflikten (19.6.)

In den Konfliktregionen im Osten der Demokratischen Republik Kongo wird Vergewaltigung als Kriegswaffe gegen die Bevölkerung eingesetzt, mitunter vor den Augen der eigenen Familie. Doch die Täter kommen wegen des schwachen Justizapparats und eigenmächtiger Richter oftmals nahezu straflos davon. Aber wie können die Justiz im Kongo gestärkt und der Rohstoffsektor für mehr Sicherheit und Stabilität im Land und ein Ende sexualisierter Kriegsgewalt in die Pflicht genommen werden? Diese Fragen dis-kutierten Vertreter*innen der kongolesischen und der deutschen Zivilgesellschaft mit der Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung und Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler. Eine Überwachung der gesamten Rohstofflieferkette und eine Einhaltungspflicht menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten waren nur zwei der genannten Forderun-gen. Im Vorfeld des Welttags gegen sexualisierte Konfliktgewalt hatten Brot für die Welt, das Difäm und die Kongo-Kampagne zur Diskussion eingeladen.

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08.06.2021, Lavaströme, Gewaltexzesse, Vertreibung – Über 5 Millionen Flüchtlinge im Kongo benötigen Hilfe

Nach dem Vulkanausbruch bei Goma im Ostkongo sind hunderttausende Menschen überraschend obdachlos geworden. Sie flohen aus der Stadt, bepackt nur mit dem Nötigsten. „Es bedarf dringend humanitärer Hilfe“, sagt Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider, „aber wir dürfen dabei die Menschen nicht vergessen, die dort jeden Tag vor bewaffneten Konflikten, Brandschatzungen und Vergewaltigungen im Kampf um Land und Rohstoffe fliehen!“ Das Difäm ermöglicht die medizinische Versorgung von geflüchteten Frauen und Kindern in der Provinz Ituri gemeinsam mit einer lokalen Partnerorganisation.

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25.05.2021, Landesmissionsfest mit Onlinepräsenz

200 Jahre Landesmissionsfest der württembergischen Missionswerke

Was verbindet Württemberg mit Indien, Südafrika oder Jordanien? Warum engagiert sich ein kleines Missionswerk aus Tübingen für die Menschen im Kongo? Die Evangelische Landeskirche, der evangelische Kirchenbezirk Tübingen und das Difäm laden Sie herzlich ein, bei einem etwas anderen Landesmissionsfest am 19. und 20. Juni 2021 in Tübingen über Auslandsbeziehungen und weltweite Partnerschaften ins Gespräch zu kommen – und online die Menschen hinter den Missionswerken aus Württemberg und ihre weltweiten Verbindungen kennenzulernen.

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10.05.2021, Tübinger Konfirmanden erlaufen 10.250 € für den Kongo

Aufgrund der Corona-Maßnahmen durfte der gemeinsame Benefizlauf der Tübinger Konfirmandinnen und Konfirmanden zugunsten des Difäm nicht stattfinden. Doch acht Gemeinden ließen sich auf ein neues Format ein und so liefen im März und April dennoch rund 100 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Kirchenkreis Tübingen für ein Difäm-Projekt im Kongo - unabhängig voneinander und mit Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen. Zuvor hatten sich die Läuferinnen und Läufer Sponsoren gesucht, die jede gelaufene Runde mit einem Geldbetrag unterstützen.

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25.03.2021, Den Weg für Impfgerechtigkeit freimachen - Statement von Brot für die Welt

Weltweite Produktionsmöglichkeiten für Impfstoffe nutzen

Berlin, 25. März 2021

Statement von Dr. Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt, vor dem Treffen des EU-Rats am 25. und 26. März.

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10.03.2021, Erweiterte Produktion und gerechte Verteilung von Covid-19-Impfstoffen gefordert

Berlin, Tübingen, 10. März 2021. Vor genau einem Jahr am 11. März 2020 hat die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ausbreitung des Corona-Virus zur Pandemie erklärt. Das Virus breitet sich weiter aus und neue Varianten verschärfen die Situation weltweit. „Um die Corona-Pandemie einzudämmen, brauchen wir vor allem eins: Impfstoff für alle“, sagt Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission e. V. (Difäm). Bisher werden Impfstoffe nur von einigen wenigen Unternehmen hergestellt. Der weltweite Bedarf ist erheblich größer als die Produktionsmenge und für viele Länder sind die Impfstoffe zu teuer. „Es bedarf neuer Wege, um mehr Impfstoff herzustellen“, sagt Dr. Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt. „Nur wenn auch in Afrika, Asien und Lateinamerika Impfstoffe produziert werden, kann es gelingen, alle Menschen zu schützen. Dazu müssten notfalls auch Zwangslizenzen erteilt werden.“

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03.03.2021, Aufruf zur Banneraktion zum Weltfrauentag – Kirchtürme gesucht

Schluss mit Vergewaltigung als Kriegswaffe im Kongo

Die Corona-Pandemie drängt manche Konflikte und Konfliktregionen dieser Welt aus dem öffentlichen Sichtfeld. Deshalb will die Kongo-Kampagne mit einer deutschlandweiten Banneraktion auf die Situation von Frauen in der Demokratischen Republik Kongo aufmerksam machen, die täglich von Vergewaltigung als Kriegswaffe bedroht sind. Die Aktion startet zum Internationalen Frauentag am 8. März 2021.

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26.02.2021, Globale Gerechtigkeit beim Zugang zu Covid-19-Impfstoffen

Christliche Gesundheitsnetzwerke weltweit fordern globale Gerechtigkeit und Solidarität beim Zugang zu Covid-19-Impfstoffen.

Der Text ist auf Englisch.

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22.02.2021, Offener Brief * Bundeskanzlerin * Patentschutz * Impfstoffe

Kein Patentschutz auf lebensnotwendige Medikamente und Impfstoffe

Gemeinsam haben international tätige Entwicklungs- und Menschenrechtsorganisationen, darunter das Difäm, in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert: „Kein Patentschutz auf lebensnotwendige Medikamente und Impfstoffe“.

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17.02.2021, Neuer Ebola-Ausbruch in Guinea: Das Difäm unterstützt lokale Partner im Regenwald mit 60.000 €

Während die Welt versucht das Corona-Virus einzudämmen, ist im westafrikanischen Guinea und in der Demokratischen Republik Kongo erneut das Ebola-Virus ausgebrochen. Eine Infektion endet oft tödlich. Die lediglich 6.890 Impfdosen, die weltweit für einen Ebola-Ausbruch zur Verfügung stehen, müssen nun auf beide Länder verteilt werden. Somit ist kaum genügend Impfstoff vorhanden, um alle Kontakte und das Gesundheitspersonal zu impfen.

Das Difäm unterstützt lokale Partnerorganisationen mit Schutzmaterialien für die Krankenhäuser, finanziert den Aufbau von Untersuchungs- und Isolationseinheiten und berät Mitarbeitende in den Gesundheitseinrichtungen und den Gemeinden, wie das Ansteckungsrisiko reduziert werden kann. 

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11.02.2021, Offener Brief an BioNTech und CureVac: Weltweiter Zugang zu Covid-19 Impfstoffen zur effektiven Eindämmung der globalen Pandemie

Als Nichtregierungsorganisationen, die im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, der globalen Gesundheit und der humanitären Hilfe, aktiv sind, appellieren wir an Sie, den von BioNTech produzierten Covid-19 Impfstoff (COMIRNATY) Menschen weltweit in ausreichend Mengen und zu bezahlbaren Preisen zugänglich zu machen.

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11.02.2021, Württembergische Missionswerke haben neu gewählt

Wahlen und Neuorientierung - Missionswerke in der heutigen „VUCA“-Welt

Die Württembergische Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Weltmission (WAW) in Stuttgart wählte am 08. Februar 2021 ihren Geschäftsführenden Ausschuss neu. Bei der Online-Wahl im Rahmen ihrer jährlichen Mitgliederversammlung wurde Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider als Vorsitzende bestätigt. Als Stellvertretender Vorsitzender wurde Martin Kocher von der Liebenzeller Mission neu gewählt.

Im Hinblick auf Herausforderungen in der heutigen Zeit wurden neue Schwerpunkte wie Selbstorganisation, interaktives Lernen und die Entwicklung von Resilienz gelegt. Die WAW fördert die weltmissionarische Ausrichtung der landeskirchlichen Arbeit in Württemberg und ist Mitveranstalter der Landesmissionsfeste.

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03.12.2020, Die Kongo-Kamapgne: Einladung zu Online-Veranstaltung

Schluss mit Vergewaltigung als Kriegswaffe – Film mit Diskussion

Online-Veranstaltung für Unterstützer*innen der Kampagne und Interessierte

10. Dezember 2020 | 18 Uhr: Film | 19 Uhr: Diskussion

 

Videokonferenz: Zur Teilnahme bitte hier klicken

Videokonferenz über MS Teams (Teilnahme über das Programm MS Teams oder über die Browser Edge oder Chrome); Hilfestellung zum Teilnehmen hier

 

Unterstützer*innen der Kampagne und Interessierte haben die Möglichkeit, die SWR-Dokumentation über die Arbeit von Dr. Denis Mukwege mit Überlebenden von sexualisierter Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) anzusehen.

Im Anschluss wollen wir vertieft in das Thema der sexualisierten Gewalt im Kongo einsteigen und mit der Regisseurin Susanne Babila und Kolleg*innen unterstützender Organisationen diskutieren.
Auch Dr. Mukwege wird in einer Ansprache über einige Neuigkeiten berichten.

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27.10.2020, 20 Jahre UN-Resolution 1325 für Frauen, Frieden, Sicherheit

Difäm und Hauptabteilung Weltkirche der Diözese Rottenburg-Stuttgart
fordern Ende der Gewalt und der Straflosigkeit in der Demokratischen Republik Kongo

Noch kein Frieden für die Frauen im Ostkongo:
20 Jahre UN-Resolution 1325 für Frauen, Frieden, Sicherheit

Mehr erfahren Sie in beigefügter Pressemitteilung.

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07.10.2020, VENRO: Globale Gesundheitsstrategie setzt wichtige Akzente

Nach mehr als zwei Jahren und vielfachen Verzögerungen hat das Bundeskabinett die ressortübergreifende Strategie Globale Gesundheit verabschiedet. Der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) sieht darin einen wichtigen Schritt, um das Recht auf Gesundheit für alle durchzusetzen.

Mehr erfahren Sie in beigefügter Pressemitteilung bei VENRO.

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25.08.2020, Benefizstochern von StuDifäm bringt fast 2.300 Euro Spenden ein

Tübinger Medizinstudierende stochern für Gesundheitsprojekt des Difäm

Am Samstag, 22.08.2020, hat die Studierendengruppe StuDifäm beim jährlichen Benefizstochern 2.287,19 Euro Spenden gesammelt. Das Geld ist für Difäm-Projekte in Malawi bestimmt.

Mehr erfahren Sie in beigefügter Pressemitteilung.

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20.05.2020, Difäm begeht Spatenstich für das Hospiz Tübingen

Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission e.V. (Difäm) wird am 27. Mai den Spatenstich für das Hospiz Tübingen mit dem unter Vertrag genommenen Generalun-ternehmer Georg Reisch GmbH & Co.KG vollziehen. Aufgrund der Coronakrise werden Kooperationspartner, Wegbegleiter sowie SpenderInnen im Livestream dabei sein können. Nach Erhalt der Baugenehmigung im April startet das Difäm jetzt als Bauherr und künftiger Träger des „Hospizes Tübingen – Menschen in Würde begleiten“ mit dem Bau. Damit wird die letzte Lücke der palliativen und hospizlichen Versorgung im Kreis Tübingen jetzt geschlossen, um Schwerkranke, sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase professionell und würdevoll zu begleiten.

Mehr erfahren Sie in beigefügter Pressemitteilung.

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08.05.2020, Gräuel im Ostkongo

Difäm unterstützt Nothilfe für Vertriebene

Erst vor einigen Wochen wurde im Kongo der letzte Ebola-Patient aus dem Krankenhaus entlassen, jetzt sollen sich die Menschen vor Corona schützen. Aber sie haben ganz andere Sorgen. Wieder gab es ein blutiges Massaker mit Verletzten und Toten im Osten des Landes. Der Strom von Binnenflüchtlingen wird immer länger. 1282 Vertriebene aus 380 Haushalten kamen am 6. Mai in Bunia an. Dort unterstützt das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) die Versorgung der Menschen gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation MUSACA.

Mehr erfahren Sie in beigefügter Pressemitteilung.

 

 

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23.04.2020, Bauprojekt Hospiz Tübingen

Bauvertrag unterschrieben, Baugenehmigung erteilt 

Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission e.V. (Difäm) unterzeichnete im März nach Abschluss der Bietergespräche den Bauvertrag für das Hospiz mit der Firma Georg Reisch GmbH & Co.KG (Generalunternehmer). Nun erteilte die Stadt Tübingen auch die Baugenehmigung. Das Difäm bereitet als Bauherr und künftiger Träger des „Hospizes Tübingen – Menschen in Würde begleiten“ den Baustart im Mai vor. Die letzte Lücke der palliativen und hospizlichen Versorgung im Kreis Tübingen kann damit nun geschlossen werden, um Schwerkranke, sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase professionell und würdevoll zu begleiten.

Mehr erfahren Sie in beigefügter Pressemitteilung.

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15.04.2020, Kriminelle missbrauchen Hoffnung auf Heilmittel für COVID-19

Difäm-Partner decken Fälschungen des Malariamittels Chloroquin auf  

Der Anti-Malaria-Wirkstoff Chloroquin wird zurzeit in Studien auf seine Wirksamkeit bei der Behandlung von COVID-19-Patienten getestet. Medikamentenfälscher nutzen die damit verbundenen Hoffnungen der Menschen aus und bringen Chloroquin-Fälschungen in Afrika auf den Markt. Um Profit zu machen, riskieren sie Menschenleben. Difäm-Partner in Afrika deckten Fälschungen auf und meldeten sie an die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Mehr erfahren Sie in beigefügter Pressemitteilung.

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Kontakt

Difäm Zentrale Merrit & Peter Renz Haus Im Rotbad 46, 72076 Tübingen Tel. 07071 206-811 info@difaem.de