Difäm-Pressemeldungen

16.08.2019, Gewalt und Angst verhindern Ebola-Bekämpfung

Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider warnt vor Folgen der anhaltenden Gewalt im Kongo und fordert mehr internationale Unterstützung

Trotz eines Impfstoffs geht die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo weiter. Die anhaltende Gewalt im Osten des Landes erschwert den Kampf gegen Ebola, mehrfach wurden auch Behandlungszentren überfallen. „Aber die Angst vor Massakern und Vergewaltigungen ist in manchen Gegenden größer, als die vor Ebola“, sagt Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission e. V. (Difäm) aus Tübingen. Sie reiste drei Wochen durch das Konfliktgebiet im Osten des Landes und besuchte lokale Difäm-Partner, unter anderem ein Nothilfeprojekt für Binnenflüchtlinge. „Die UN muss ihr Mandat erweitern und endlich eingreifen. Ebenso muss der kongolesische Staat aktiv werden und für Frieden sorgen", so Gisela Schneider. „Nur dann können wir Ebola in den Griff bekommen und den Menschen die Versorgung ermöglichen, die sie benötigen.“

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10.07.2019, Resolution von Dr. Denis Mukwege und Unterschriftenaktion

Berlin, Tübingen. In der Demokratischen Republik Kongo wird sexualisierte Gewalt gegen Frauen als Kriegswaffe eingesetzt, um den sozialen Zusammenhalt von Familien und der Gesellschaft zu zerstören. Die Gewalt wird durch den Kampf um Rohstoffe vorangetrieben, die für die Produktion von Mobiltelefonen und Batterien genutzt werden. Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege setzt sich für die Gesundheit und Rechte der Frauen im Kongo ein. Mit einer Resolution ruft der Arzt und Menschenrechtsaktivist die Bundesregierung und die EU-Kommission auf, sich für ein Ende der Gewalt und der Straflosigkeit im Kongo und für eine faire Rohstoffbeschaffung einzusetzen. Das Difäm und Brot für die Welt rufen bundesweit zur Unterzeichnung der Resolution auf. Beide fördern die medizinische und menschenrechtliche Arbeit von Denis Mukwege im Kongo.

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26.06.2019, Eine-Welt-Tag als Gemeindefest mit Kindermusical, Handy-Workshop und Gospel

Zu ihrem gemeinsamen Sommerfest unter dem Motto „Suche Frieden“ laden die
Albert-Schweitzer-Kirchengemeinde, Luise-Wetzel-Stift und das Deutsche Institut für
Ärztliche Mission e. V. (Difäm) herzlich ein am 30. Juni 2019 von 10.00 bis 17.00 Uhr,
Beim Herbstenhof 15-19, 72076 Tübingen.

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13.06.2019, Stochern & Spenden für Gesundheit in Malawi

Tübingen vom Wasser aus erleben und gleichzeitig Gutes tun: Am 15. Juni 2019 stochern die Studierenden von StuDifäm, der Hochschulgruppe des Difäm, auf dem Neckar in Tübingen zugunsten eines Gesundheitsprojektes in Malawi.

Zwischen 11 und 17 Uhr fahren die Studierenden ihre Gäste bei Wein, Käse und Kuchen auf Stocherkähnen um die Neckarinsel und bitten dafür um eine Spende.

Einstieg ist auf der Neckarinsel an der Eberhardsbrücke am Beginn der Platanenallee.

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04.06.2019, Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege zu Gast im Difäm

Dr. Denis Mukwege erhielt den Friedensnobelpreis 2018 für seinen Einsatz für die Gesundheit und Rechte der Frauen in der Demokratischen Republik Kongo. Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission e. V. (Difäm) unterstützt seine medizinische und menschenrechtliche Arbeit seit mehr als zwei Jahrzehnten. Am 23. und 24. Juni ist er zu Gast im Difäm in Tübingen. Herzliche Einladung zu zwei Vorträgen in Tübingen und Stuttgart.

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07.12.2018, Tag der Menschenrechte: Forderung nach Frieden und fairem Handel

Auf seiner Europareise anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises am 10. Dezember 2018 traf sich Preisträger Dr. Denis Mukwege mit Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Difäm und sprach über Menschenrechtsverletzungen, seine Hoffnung auf Frieden und die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in der Demokratischen Republik Kongo. Gemeinsam fordern sie von Seiten der Bundesregierung und Unternehmen mehr Engagement im Kongo, mehr Einsatz für Frieden sowie fairen Handel mit Rohstoffen in der Krisenregion. Es ist der Kampf um die Rohstoffe, der die Gewalt gegen Frauen befeuert.

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19.10.2018, Primary Health Care – ein Ansatz für die Zukunft

das Difäm und Brot für die Welt setzen sich seit 40 Jahren für die Umsetzung von Primary Health Care als zentralen Bestandteil einer Gesundheitsversorgung ein. Eine Konferenz in Astana, Kasachstan, am 25. und 26. Oktober 2018 stellt das Konzept der gemeindegetragenen Gesundheitsversorgung in den Mittelpunkt und erinnert an die Prinzipien, die vor 40 Jahren in Alma Ata verabschiedet wurden. In Astana soll die Deklaration von Alma Ata erneuert werden. Brot für die Welt und Difäm fordern die Staaten auf, Primary Health Care in ihrer Gesamtstrategie zum Aufbau stabiler Gesundheitssysteme für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung stärker zu gewichten.

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18.10.2018, Auf den Spuren des Friedensnobelpreisträgers Dr. Mukwege

das Difäm lädt herzlich ein zu einem Abend auf den Spuren von Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege am 8. November um 18.30 Uhr im Gemeindesaal der Evangelischen Martinskirche, Frischlinstraße 33 in Tübingen.

SWR-Redakteurin Susanne Babila spricht über ihre Begegnung mit dem Arzt bei den Dreharbeiten zu ihrem Film „Im Schatten des Bösen – Der Krieg gegen die Frauen im Kongo“. Anschließend blickt Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider auf die langjährige und gemeinsame medizinische und menschenrechtliche Arbeit im Osten der Demokratischen Republik Kongo zurück, unter anderem die Begleitung der gynäkologischen Fachärzteausbildung am Panzi-Krankenhaus, der Arbeit in den Flüchtlingscamps und auch die Präventionsarbeit im Kampf gegen den Ebola-Virus, das sich in der Region weiter verbreitet.

Anschließend gibt es die Möglichkeit zum Austausch mit den Referentinnen und Difäm-Mitarbeiterinnen bei Snacks und Getränken.
Der Eintritt ist kostenfrei.

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17.10.2018, Tübinger Konfirmanden laufen zugunsten der Kinder im Ostkongo

Rund 140 Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sich zum Benefizlauf 'Konfis
laufen für Kinder im Ostkongo' angemeldet, der bereits zum 8. Mal vom Difäm und dem Evangelischen Jugendwerk Tübingen veranstaltet wird. Die Jugendlichen aus 11 Tübinger Kirchengemeinden laufen am 20. Oktober 2018 ab 16.00 Uhr um den Anlagensee in Tübingen. Mit dem Lauf unterstützen sie die Gesundheitsarbeit des Difäm im Osten der Demokratischen Republik Kongo – eine Krisenregion, in der hunderttausende Menschen auf der Flucht sind vor anhaltender Gewalt, Hunger und dem Ebola-Virus.

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15.10.2018, Mit Dr. Mukwege für bessere Medikamentenversorgung

Zentralapotheke in Bukavu

In Bukavu im Ostkongo leitet Richard Neci eine kirchliche Zentralapotheke. Gegründet wurde sie 1997 auf Initiative des Friedensnobelpreisträgers Dr. Denis Mukwege aufgrund fehlender hochwertiger Medikamente zur Behandlung der Bevölkerung in der Region Süd-Kivu. Heute beliefert das pharmazeutische Zentrum die Gesundheitseinrichtungen der Partnerkirchen des Difäm. Beim World Health Summit 2018 in Berlin spricht Richard Neci über Arzneimittelversorgung in der Krisenregion und den Kampf gegen Medikamentenfälschungen.

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05.10.2018, Difäm-Partner Dr. Denis Mukwege erhält Friedensnobelpreis

Bild von Dr. Mukwege in Tübingen 2010

Für Frauenrechte und Frieden im Kongo

Der Friedensnobelpreis geht an den kongolesischen Gynäkologen Dr. Denis Mukwege. Unser langjähriger Projektpartner wurde von der Jury für seine Bemühungen dafür geehrt, den Einsatz von sexueller Gewalt als Kriegswaffe in bewaffneten Konflikten zu beenden.

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10.09.2018, Prävention soll Ebola-Epidemie im Ostkongo stoppen

Reisebericht von Dr. Gisela Schneider aus Bunia, Ostkongo

  • Difäm-Partner werden in der Ebola-Prävention geschult
  • Difäm startet Maßnahmen zum Schutz der Menschen in Flüchtlingslagern
  • Difäm bittet um Unterstützung für die Ebolaprävention

Ebola bedroht die Menschen im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Im Krankenhaus einer Partnerkirche des Difäm in der Provinz Nord-Kivu wurde ein Arzt mit Ebola infiziert. Er überlebte. Seine Frau, die angesteckt wurde, ist im Behandlungszentrum. Da bekommen die Zahlen einer Epidemie Gesichter und Namen.

Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider und Kongoreferentin Gabi Hettler sind in Bunia im Nordosten des Kongo und führen Schulungen zu einer effektiven Ebola-Prävention in kirchlichen Krankenhäusern und Gemeinden durch.

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14.08.2018, Soforthilfe nach Ebola-Ausbruch im Kongo gestartet

*Difäm-Partner prüfen Bedarf in den örtlichen Gesundheitseinrichtungen im Krisengebiet

*Difäm arbeitet mit der Diakonie Katastrophenhilfe für Soforthilfe und Prävention

*Difäm-Partner sensibilisieren Binnenflüchtlinge, um den Schutz vor Ort zu erhöhen

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich das Ebola-Virus erneut aus. Auch Gesundheitsfachkräfte sind bereits erkrankt. Um die Mitarbeitenden in den kirchlichen Gesundheitseinrichtungen vor dem hochansteckenden Virus zu schützen und eine weitere Verbreitung des Virus insbesondere in Richtung der großen Flüchtlingscamps zu verhindern, stellt das Difäm 30.000 Euro für Soforthilfemaßnahmen zur Verfügung. Hierfür arbeitet das Difäm eng mit der Diakonie Katastrophenhilfe zusammen.

Difäm-Direktorin Dr. Gisela Schneider fährt am 20. August für Schulungen der Partner in die Region.

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20.06.2018, Tübinger Studierende stochern für Gesundheit in Malawi

Tübingen vom Wasser aus erleben und gleichzeitig Gutes tun: Am 23. Juni 2018
stochern die Studierenden von StuDifäm, der Hochschulgruppe des Difäm, auf dem Neckar in Tübingen zugunsten eines Gesundheitsprojektes in Malawi. Zwischen 11 und 17 Uhr fahren die Studierenden ihre Gäste bei Wein und Käse auf Stocherkähnen um die Neckarinsel und bitten dafür um eine Spende. Einstieg ist auf der Neckarinsel an der Eberhardsbrücke am Beginn der Platanenallee.

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20.06.2018, Einladung zum internationalen Sommerfest 'Eine-Welt-Tag'

Sichere Geburten und die Versorgung Schwerkranker am Lebensende stehen bei unserem diesjährigen Eine-Welt-Tag im Fokus. Unter dem Motto 'Rund ums Leben' sprechen Difäm-Partner Dr. Charles Kimpesa aus Liberia sowie Vertreterinnen der Vereine Ein Hospiz für Tübingen und die Tübinger Hospizdienste über würdevolles Leben vom Beginn an bis zum Lebensende – in Tübingen und weltweit. Daneben möchten wir an diesem Tag mit vielen weiteren Aktivitäten für Erwachsene und Kinder gemeinsam feiern und laden Sie herzlich ein zum Eine-Welt-Tag am 24. Juni 2018 von 10.00 bis 17.00 Uhr, auf dem Gelände der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus, Paul-Lechler-Straße 26, 72076 Tübingen.

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02.05.2018, Trinkwasser und kostenfreie Behandlung für Binnenflüchtlinge

Durch die anhaltende Gewalt im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo sind hunderttausende Menschen auf der Flucht – von den Dörfern in die Stadt oder ins Nachbarland Uganda. Die Versorgungslage ist schlecht und die Menschen leiden an Hunger. Es fehlt an Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Das Difäm hat nun gemeinsam mit kirchlichen Partnern vor Ort den Bau eines Brunnens und auf den Weg gebracht und ermöglicht Kindern eine kostenfreie Behandlung.

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19.04.2018, Ein Hospiz für Tübingen

  • Difäm e. V. baut ein Hospiz auf der Lechlerhöhe in Tübingen
  • Gemeinsames Projekt mit Tübinger Hospizdiensten und dem Verein ein Hospiz für Tübingen e. V.
  • Renommiertes Architekturbüro involviert

Seit 2017 sind die Vereine Ein Hospiz für Tübingen e. V. und die Tübinger Hospizdienste, das Difäm, die Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus gGmbH, die Stadt Tübingen und der Landkreis Tübingen im Rahmen des Runden Tisches Tübinger Hospiz im Gespräch. Jetzt beschloss der Runde Tisch den Bau des Hospizes in Tübingen. Gemeinsam haben die Vertreterinnen und Vertreter nun die Grundlagen für ein gemeinschaftliches Hospizprojekt im Rotbad auf der Lechlerhöhe gelegt. In Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Architekturbüro weinbrenner.single.arabzadeh wird das Difäm als Bauherr den Bau realisieren und anschließend das Hospiz betreiben. Der Baubeginn ist für 2019 geplant.

www.hospiz-tuebingen.de/home


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10.04.2018, Bedarfe von Migranten erkennen - Fortbilden für Praxisalltag

Fortbildungen zum interkulturellen Umgang mit Krankheit im Praxisalltag

Ein unterschiedliches Verständnis von Krankheit und Gesundheit sowie fehlende Sprachkenntnisse erschweren Diagnostik und Therapie von Menschen mit Migrationshintergrund. Für eine bessere Integration von Migranten in die Gesundheitsversorgung bietet das Difäm im Rahmen seiner Akademie für Gesundheit in der Einen Welt gemeinsam mit der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus gGmbH und dem Institut für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung des Universitätsklinikums Tübingen interdisziplinäre Fortbildungen an. Das Angebot wird im Rahmen des Programms „Operation Team – Interprofessionelle Fortbildungen in den Gesundheitsberufen" von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

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04.04.2018, Weltgesundheitstag am 7. April - Gesundheit für alle

Flächendeckende Gesundheitsversorgung zum Weltgesundheitstag am 07. April 2018

Noch immer hat die Hälfte der Weltbevölkerung keinen Zugang zu dringend benötigten Gesundheitsdiensten, Medikamenten oder Impfungen. Mit dem diesjährigen Weltgesundheitstag appelliert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 70 Jahre nach ihrer Gründung an führende Politiker in aller Welt, konkrete Maßnahmen zur Verwirklichung einer allgemeinen Gesundheitsversorgung zu ergreifen – im Sinne des Gesundheitsziels der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Das Difäm unterstützt diese Forderung und trägt vor allem in vernachlässigten Regionen und Ländern zu dem Ziel einer finanzierbaren und zugänglichen Gesundheitsversorgung für alle Menschen bei.

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21.03.2018, Kassensturz nach Handy-Sammelaktion der KSK in Tübingen

Beim heutigen Kassensturz der Handy-Sammelaktion des Difäm und der Kreissparkasse Tübingen im Sparkassen-Carré Tübingen wurden 55 Sammelboxen geleert und das Ergebnis bekannt gegeben: Rund 500 Handys mit einem Gesamtgewicht von fast 85 kg kamen innerhalb von acht Wochen zusammen. Die Mobiltelefone werden nun einer Recyclingfirma einem fachgerechten Recycling zugeführt. Im Schnitt können pro Gerät 150 mg Silber, 25 mg Gold und 9 g Kupfer zurück gewonnen werden. Der Erlös fließt unter anderem in die Projektarbeit des Difäm zur Förderung der Gesundheitsversorgung im Osten der Demokratischen Republik Kongo.

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Kontakt

Janina Gabrian
Janina Gabrian Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Print- und Online-Redaktion Mohlstraße 26 72074 Tübingen Tel. 07071 7049030 Fax: 07071 7049039 gabrian@difaem.de