Beatmungsgerät für Indien

Im Duncan Hospital in Raxaul in Indien an der Grenze zu Nepal werden die Mitarbeitenden regelmäßig zu den nötigen Hygiene- und Isolationsmaßnahmen geschult. Patientinnen und Patienten mit verdächtigen Corona-Symptomen werden sofort isoliert. Schwerkranke COVID-19-Patienten erhalten auf der Isolierstation die notwendige medizinische Betreuung. Dank der Spenden stellt das Difäm dem Partnerkrankenhaus ein Beatmungsgeräte zur Verfügung, da es in der Region kaum welche gibt.

Ein weiteres großes Problem ist die Angst der Menschen. Das Einzige, was sie wissen, ist: COVID-19 kann jeden treffen und kann tödlich verlaufen. Problematisch sind die Theorien zur Ausbreitung des Virus, die kursieren: Das Virus verbreite sich, weil einige schlechtes Essen aus China gegessen hätten. Als Folge der Verunsicherung und Angst werden Menschen mit einer Corona-Infektion als Überträger des Virus stigmatisiert und diskriminiert. Dies zeigt: Fundierte Aufklärung zum Schutz und zu den Übertragungswegen von  COVID-19 ist wichtig.

Deshalb klären die Gesundheitsfachkräfte des Duncan Hospitals in den Gemeinden im Einzugsgebiet des Krankenhauses zur Corona-Prävention und zum Infektionsschutz auf und bieten eine Telefonhotline für Hilfesuchende und Trauerberatung an.

Doch eine weitere Gefahr besteht vor allem für die arme Bevölkerung: Dass sie durch Ausgangssperren und Kontaktverbote noch tiefer in die Armut geraten und dadurch vom Hunger bedroht sind.

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