Eine Gebärstation für Bowé

Wenn in Deutschland eine Frau ein Kind bekommt, kann sie sich meist nach der Geburt ausruhen. In dem katholischen Krankenhaus „Notre Dame de la Vie“ in der Stadt Bowé in Waldguinea, ist das nicht der Fall. Das Krankenhaus ist sehr klein, weshalb sich schwangere, frisch entbundene und kranke Patientinnen einen Raum teilen. Dort herrscht ein ständiges Kommen und Gehen. Neben dem Krankenhaus baut das Difäm mit einem lokalen Partner nun eine separate Gebärstation.

Zu kleine Räumlichkeiten

Das Krankenhaus „Notre Dame de la Vie“ übernimmt alle chirurgischen Eingriffe wie Kaiserschnitte und Blinddarmoperationen in der abgelegenen Region Waldguinea. Dabei ist das kleine Krankenhaus für eine Bevölkerung von ungefähr 20.000 Personen zuständig. Trotzdem besteht das Krankenhaus bisher nur aus einem kleinen Gebäude, in dem sich der Operationsaal und sämtliche Behandlungszimmer befinden.

Gefahren für Mutter und Kind

Für Frauen und Männer gibt es jeweils nur ein Bettenzimmer, in dem auch frisch Entbundene mit ihren neugeborenen Babys unterkommen müssen. Sie liegen dann zusammen mit kranken Frauen in einem Zimmer. Das birgt natürlich eine hohe Ansteckungsgefahr, gerade weil Mutter und Kind nach der Geburt oft geschwächt sind. Das Gelände des Krankenhauses ist sehr weitläufig. Die Gebärstation wird in einem separaten Gebäude errichtet. Dieses ist über einen Gang mit dem anderen Gebäude verbunden, damit Schwangere in Notfällen schnell in den Operationssaal gebracht werden können. In Zukunft wird so die klinische Versorgung von Gebärenden und Neugeborenen verbessert werden.

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