Informationen für Organisationen
der Entwicklungszusammenarbeit
Seit 1959 unterstützt die Difäm-Arzneimittelhilfe Gesundheitsstationen
in über 90 Ländern der Welt.
Überbrückung von Versorgungsengpässen
• Die AMH stellt essentielle Präparate und medizinisches Material
rasch und unbürokratisch zur Verfügung, teils durch direkte
Lieferungen von Tübingen aus, teils durch Beschaffung vor Ort.
• Die AMH führt im Auftrag Dritter Hilfstransporte durch, vor
allem für Projekte der Katastrophenhilfe des Diakonischen Werkes
und verschiedener Tschernobyl-Hilfsorganisationen.
• Die AMH kann aufgrund langjähriger Kontakte mit den Herstellern
neben den gängigen Basismedikamenten auch solche günstig bereitstellen,
die noch patentgeschützt sind: z. B. neuere Mittel gegen Malaria,
antiretrovirale Präparate zur Therapie von HIV/Aids, Medikamente
gegen verschiedene bösartige Erkrankungen.

Kompetenz der Difäm-Arzneimittelhilfe
Drei erfahrene Fachkräfte decken in der AMH die Bereiche Pharmazie,
Chemie und Export ab. Für de-taillierte Fragen im Bereich Tropenmedizin
steht unser auslandserfahrenes medizinisches Personal der Tropenklinik
zur Verfügung.
Die AMH bietet Beratung zu folgenden Themen:
• Unentbehrliche Arzneimittel, die wir in günstigen Großpackungen
anbieten
• Labormaterial wie Mikroskope, Reagenzien
• Pharmazeutische Rohstoffe für dezentrale Produktion im Krankenhaus
• Ausrüstung zur Herstellung von Arzneimitteln
• Adressen von kompetenten Einrichtungen in afrikanischen Ländern
• Optimierung von Arzneimittelspenden
• Qualitätssicherung von Arzneimitteln
• Bedarfslisten
AMH-Konzept
Jede Unterstützungsleistung
• muss den Prinzipien des Programms „Unentbehrliche Arzneimittel“
der WHO entsprechen
• mit den WHO-Leitlinien für Arzneimittelspenden in Einklang
stehen
• darf keine Abhängigkeiten verstärken, sondern soll sie
vermindern.
Deshalb:
• kommen gesammelte Arzneimittelspenden nicht zum Einsatz
• erfolgt die Beschaffung nur auf Basis konkreter Bedarfslisten
aus dem Projekt
• steht die Förderung der lokalen Infrastruktur (Qualitätssicherung
lokaler Bezugsquellen, Einkauf, Produktion vor Ort) im Vordergrund
• gibt es engen Kontakt mit den Partnern vor Ort
Vernetzung
Um den Partnern optimal helfen zu können, ist ein guter Austausch
und Kooperation mit anderen Organisationen weltweit nötig. Die AMH
ist deshalb Mitglied bei Health Action International (HAI) und ist deutscher
Länderstützpunkt des Ökumenisch Pharmazeutischen Netzwerkes
(EPN), das zum Ziel hat, die Versorgung der Menschen mit unentbehrlichen
Medikamenten zu verbessern.
Kontakt:
Albert Petersen, Leiter der Difäm-Arzneimittelhilfe
Tel: 07071-206-531
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