Difäm-ArzneimittelhilfeDie Difäm-Arzneimittelhilfe liefert Medikamente in arme Länder, wichtig ist jedoch vor allem die Hilfe zur Selbsthilfe durch Förderung z.B. von Projekten zur Selbstherstellung von Arzneimitteln

Die Arzneimittelhilfe des Difäm begeht 2009 ihr 50 jähriges Bestehen.

Im Wesentlichen verfolgt sie folgendes Ziel:
Damit Medizin wirkt, müssen die richtigen Arzneimittel in guter Qualität optimal ausgewählt, preisgünstig beschafft, bestimmungsgemäß gelagert, rational verordnet und dem Patienten mit ausreichender Information versehen verabreicht werden. Und (nur) diese Präparate müssen verfügbar sein.

Dieses umfassende Konzept der pharmazeutischen Entwicklungszusammenarbeit wird in verschiedenen Aktivitäten der Arzneimittelhilfe sichtbar:
Zum Beispiel:

  • BESCHAFFUNG

    Die Arzneimittelhilfe
    - beschafft wichtige Medikamente und Materialien wo möglich vor Ort und stärkt dadurch kirchliche Zentralapotheken in Afrika
    -WHO/EPN Studie zu Zentralapotheken in Afrika
    - stellt standardisierte Haus- und Reiseapotheken bereit für im Auftrag von gemeinnützigen Organisationen ausreisenden Fachkräften der Entwicklungszusammenarbeit

  • Pharmazeutische Fachkompetenz

    Die Arzneimittelhilfe
    - fördert die Fortbildung pharmazeutischer Fachkräfte in kirchlichen Gesundheitseinrichtungen
    - analysiert den Ist-Zustand des pharmazeutisch ausgebildeten Personals in kirchlichen Krankenhäusern Afrikas
    - unterstützt die Ausbildung zum Pharmazietechniker, z.B.: in Malawi
    - stellt pharmazeutische Referenzliteratur zur Verfügung

  • Qualität von Arzneimitteln

    Die Arzneimittelhilfe
    - unterstützt den Aufbau von Labors zur Analyse von Arzneimitteln
    - ermöglicht kirchlichen Zentralapotheken in mehreren afrikanischen Ländern eine kostenlose Qualitätsanalyse in dem WHO-zertifizierten Labor MEDS in Nairobi/Kenia

  • Bestimmungsgemäße Verwendung von Arzneimitteln

    Die Arzneimittelhilfe
    - fördert Advocacy-Projekte in mehreren afrikanischen Ländern, durch die Difäm-Partner auf die steigende Gefahr der Resistenz durch Antibiotika aufmerksam machen
    - arbeitet gemeinsam mit dem Missionsärztlichen Institut Würzburg und EPN an einem neuen Projekt: Größere Hospitäler in afrikanischen Ländern sollen durch einfache mikrobiologische Labors, verbunden mit intensiver Schulung des Personals, in die Lage versetzt werden, die Resistenz von Erregern gegen einzelne Antibiotika nachweisen zu können
    - setzt sich für das Konzept der „Essentiellen Medikamente“ der Weltgesundheitsorganisation ein

  • Beratung und bewusstseinsbildende Maßnahmen

    Die Arzneimittelhilfe
    - berät Organisationen zu Themen wie Bedarfsanalyse (needs assessment), Beschaffungsfragen
    - fördert die Vernetzung pharmazeutischer Projekte in afrikanischen Ländern. Weitere Projekte, die von europäischen NGOs aus unterstützt werden, können in das Netzwerk aufgenommen werden. Schwerpunkt sind Gesundheitsprojekte, die von kirchlichen Strukturen verantwortet werden
    - setzt sich für die Einhaltung der Leitlinien für Arzneimittelspenden ein und stellt hierzu Hintergrundmaterial (Faltblätter, Poster etc.) bereit

    Auf der Medien-Seite der Arzneimittelhilfe haben wir für Sie Informationen zusammengestellt. Sie können dort auch Informationsmaterial kostenlos bestellen.

  • Internationale Lobby- und Advocayarbeit

    Die Arzneimittelhilfe
    - engagiert sich international für die Verbesserung struktureller und politischer Rahmenbedingungen
    (EPN , Aktionsbündnis gegen Aids)

  • Aktuell: Internationaler Aufruf gegen Antibiotikaresistenz
    Englischer Text zum Aufruf

Die Patientin freut sich über die vom Krankenhaus selbst hergestellten  Arzneimittel

Wichtige Informationen
Fakten zur Arzneimittel-versorgung weltweit
Kontakt
Was bietet die AMH? Informationen der AMH für Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit 

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