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Gesundheit für Mütter und Kinder

Als Bernadette Kolié an ihrem neuen Arbeitsplatz in einem Dorf im Süden von Guinea ankam, gab es in der Gesundheitsstation kein Krankenbett, keinen Strom, kein fließendes Wasser, nicht einmal eine Schere, nur ein kaputtes Fieberthermometer. Die junge...

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Operationen für Frauen mit Fisteln

Das Leben einer kongolesischen Frau kennt viele Herausforderungen. Die meisten Frauen heiraten sehr früh, bekommen 5 bis 7 Kinder und leben von einem Minimaleinkommen aus der Feldarbeit. Ihre Lebenserwartung beträgt im Durchschnitt nur 45 Jahre. Das...

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Weitere Spendenprojekte

Humanitäre Krise in Afrika – jede Hilfe zählt!

Die Medien berichten derzeit über die große Not von Millionen Menschen in Afrika. Auch das Difäm begegnet dieser Not. Wir unterstützen die Nothilfemaßnahmen unserer Partner im Tschad und in dessen Nachbarländern.

Die Ursachen für das Leid in den Ländern sind vielschichtig: Dürre, Bürgerkrieg oder Terrormilizen zwingen Menschen zur Flucht. Seit der Gründung der islamistischen Gruppierung Boko Haram in Nigeria im Jahr 2002 haben tausende Menschen ihr Leben verloren oder wurden verschleppt. Die Lage rund um den Tschadsee in Zentralafrika wird zunehmend instabil. Der Norden Nigerias ist betroffen, die selbst ernannten Gotteskrieger verbreiten aber auch in der Grenzregion von Kamerun, Niger und dem Tschad Angst und Schrecken.

Die Vereinten Nationen schätzen, dass 2,3 Millionen Geflüchtete in der Region auf der Flucht sind oder in Flüchtlingslagern leben. Im Schatten des Weltgeschehens spielt sich eine der größten humanitären Notlagen unserer Zeit in einer Gegend ab, die immer wieder unter anhaltender Trockenheit leidet. Von den 17 Millionen Menschen, die ständig in der Region leben oder hierher geflohen sind, sind 10,7 Millionen dringend auf Hilfe angewiesen.

Während Frieden und Sicherheit für die Region in weiter Ferne liegen, wird humanitäre Hilfe für die Not leidenden Menschen immer wichtiger. Der Zugang zum Tschadsee ist aus Sicherheitsgründen eingeschränkt, die Regierung hat den Ausnahmezustand über die Gegend verhängt, internationale Hilfe wird dadurch erschwert.

Dank unseres tschadischen Partners, des Evangelischen Gesundheitsnetzwerks (Association Evangélique pour la Santé au Tschad), beteiligen wir uns an der Nothilfe für Menschen, die im Land Zuflucht gesucht haben. Wir liefern dringend benötigte Medikamente und Verbandsmaterial in fünf von Geflüchteten stark frequentierte Gesundheitszentren in den Distrikten Bagasola, Bol und Liwa im Tschad. Über unsere kirchlichen Partner erreichen wir auch Menschen in den Nachbarländern des Tschad, die dringend Zugang zu Medikamenten und medizinischer Versorgung benötigen.

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende  Nur so können wir genügend Medikamente dorthin bringen, wo sie so dringend gebraucht werden. Ihr Beitrag hilft, dass Menschen in Not geholfen werden kann. Ganz herzlichen Dank, dass Sie mit uns dort hinsehen, wo die Not am größten ist.

"Mutter zu werden ist nicht leicht im Tschad"

263.000 Menschen leben im Einzugsgebiet des Difäm-Projekts ‚Sichere Mutterschaft‘, das wir, Joel Schäfer und Ute Papkalla, in diesen Tagen im Süd-Tschad besuchen. Wir fahren in einzelne Dörfer und treffen uns mit mehreren Frauengruppen. Sie sprechen gern mit uns, aber es fällt ihnen nicht immer leicht. Von einer risikofreien Mutterschaft sind Frauen im Tschad sehr weit entfernt.

Zum ersten Mal schwanger werden viele Frauen schon als Teenager, mit 30 haben manche bis zu acht Geburten hinter sich. Viele leben in abgelegenen Dörfern und haben keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung oder sonstigen Hilfestellungen. Nur ein Viertel der Geburten wird von Fachpersonal begleitet. Bei einer von 110 Schwangerschaften stirbt die Mutter!

"Kleinkinder sterben - das ist hier traurige Normalität"

Wir fragen die Frauen auch, wie viele ihrer Söhne und Töchter noch am Leben sind. Jede Einzelne hat mindestens ein Kind verloren! Nur den ganz jungen Müttern blieb dieses Schicksal bisher erspart. Dass eine Mutter zwei oder drei ihrer Kinder an Malaria, Durchfallerkrankungen oder Mangelernährung sterben sieht, ist schockierend normal. Wie gerne wollen wir ihnen eine andere Realität zeigen und ermöglichen: eine, in der es nicht normal sein muss, sein Kind zu verlieren.

Das langjährige Projekt zeigt Erfolge

Seit sechs Jahren engagiert sich das Difäm gemeinsam mit Krankenhausteams in Koyom und Doba dafür, dass weniger Mütter und Kinder sterben. Unsere Partner ermutigen die Frauen, die Schwangerenvorsorge zu besuchen und in einer Gesundheitseinrichtung zu entbinden. Essentielle Medikamente stehen hier zur Verfügung. Hilfshebammen werden aus- und fortgebildet. In einem neuen Gebäude in Koyom können Schwangere auf ihre Entbindung warten.

Diese Arbeit zeigt Erfolg: Säuglinge haben in der Projektregion heute siebenmal höhere Überlebenschancen als noch 2008. Todesfälle von Schwangeren sind im Landesvergleich etwa zwei Drittel seltener geworden. Auch die Frauen, mit denen wir sprechen, haben Hoffnung. Die Lage bessere sich merklich, bestätigen sie. Die jüngere Generation geht heute eher ins Gesundheitszentrum, um ein Kind auf die Welt zu bringen. War Schwangerschaftsvorsorge früher noch die Ausnahme, nehmen im Einzugsgebiet von Koyom heute alle Frauen mindestens den ersten Vorsorgetermin wahr.

Die Ergebnisse aus dem Tschad machen uns Mut und zeigen uns, dass wir auch in anderen Ländern Verbesserungen erreichen können. Während die Projekte im Tschad weiterhin begleitet werden, beginnen wir nun in Liberia damit, auch für die Frauen dort Geburten sicherer zu machen. Gemeinsam mit unserem Partner stehen wir vor der großen Herausforderung, eine Entbindungsklinik zu bauen, um medizinisch begleitete Geburten zu ermöglichen.

Ihr Beitrag für unsere Projekte hilft uns langfristig Leben zu retten:

Mit Ihrer Spende für die Mutter-Kind-Projekte des Difäm helfen sie, die Sterberaten bei Müttern und Kleinkindern in den Difäm-Projektländern nachhaltig zu senken. Wir sagen im Namen aller Patientinnen, betroffenen Familien und Gesundheitsmitarbeitenden vielen Dank!

  • Die Entbindung in einem Krankenhaus in Liberia kostet 15 Euro.
  • In Notfällen oder bei Frühgeburten wird der Transport der Frauen in die Klinik finanziert. Monatlich werden im Tschad 65 Euro für diese Schnelltransporte benötigt. Wie uns berichtet wird, funktioniert der Transport gut!
  • Ein Kaiserschnitt durchgeführt in einer Klinik kostet in Liberia 190 Euro.

Informationsflyer zum Spendenprojekt

Krankenversicherung in Afrika

Neun von zehn Menschen in Afrika südlich der Sahara haben keinen Zugang zu einer Kranken- oder Unfallversicherung. Krankheit bedeutet nicht selten eine existenzielle Bedrohung für ganze Familien. Im Ostkongo unterstützen wir daher den Aufbau einer lokalen Krankenversicherung: Die Mutuelle de Santé Canaan, MUSACA.

Gesundheitsarbeit in einer Krisenregion

Zerstörte Gesundheitsstationen und Fachkräfte, die aufgrund schwieriger Arbeits-bedingungen und mangelnder Bezahlung in andere Länder abwandern: Wie baut man in einer instabilen und traumatisierten Krisenregion eine nachhaltige Gesundheitsversorgung auf? Ein fünfköpfiges Team koordiniert die medizinische Arbeit der protestantischen Kirchen im Süd Kivu und setzt Zeichen der Hoffnung im Ostkongo.

Kontakt

Isabel Reusch
Isabel Reusch Fundraising Mohlstraße 26 72074 Tübingen Tel. 07071 7049015 Fax: 07071 7049039 reusch@difaem.de

Ich unterstütze das Difäm, weil...

"Zu unserem Lebensstandard gehört eine gute ärztliche Versorgung. Wer hier krank wird, dem kann in der Regel schnell geholfen werden. Im Gegensatz dazu gibt es viele Menschen auf der Welt, denen dies verwehrt ist.
Seit Jahren unterstütze ich die Gesundheitsarbeit des Difäm in den ärmsten und entlegensten Gegenden Afrikas. Es ist mir sehr wichtig, dass die Menschen auch dort Zugang zu guter Gesundheitsversorgung erhalten und damit ein Leben in Würde führen können."

Henry von Bose DD, Tübingen

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ermöglichen Sie in Malawi einen Krankentransport aus einem Dorf ins Krankenhaus.

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